Nahost nach Tod von Chamenei: Schiiten rebellieren vor US-Botschaften
Der Flächenbrand im Nahen Osten ist entfacht. Nicht nur das iranische Regime reagiert mit Vergeltung auf den Tod des Obersten Führers Chamenei. Auch Schiiten in mehreren Ländern sind erzürnt. Bei Unruhen in der Nähe des US-Konsulats in Karatschi in Pakistan sind offenbar acht Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Das berichtet das arabische Medium "Al Jazeera" unter Berufung auf Angaben des pakistanischen Rettungsdienstes Edhi. Als Reaktion auf die Tötung des Obersten Führers des Iran , Ajatollah Ali Chamenei, hatten Demonstranten wohl versucht, die US-amerikanische diplomatische Vertretung in der pakistanischen Stadt zu stürmen. Als die Polizei einschritt, sei die Lage eskaliert. Chameneis Tod: Der Feuerring um Israel ist erloschen Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten Auch in der irakischen Hauptstadt Bagdad haben Demonstranten versucht, in das streng gesicherte Regierungsviertel vorzudringen. Dort befindet sich auch die US-Botschaft. Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich laut der Deutschen Presse-Agentur am Eingang zur sogenannten Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt. Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf. Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der "Grünen Zone" zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Schiiten entsetzt über Chameneis Tod Auch im von Indien verwalteten Kaschmir haben offenbar Tausende schiitische Muslime gegen die Tötung Chameneis protestiert. Wie "Al Jazeera" berichtet, versammelten sich Demonstranten mit rot-schwarz-gelben Flaggen auf dem Hauptplatz im Zentrum der Stadt Srinagar. Viele von ihnen hätten antiisraelische und antiamerikanische Parolen skandiert. "Wir alle haben eine Botschaft an Trump. (…) Wir werden uns immer gegen Ihre Unterdrückung stellen. Wenn Sie glauben, unseren geliebten Führer getötet zu haben, irren Sie sich. (…) Sie können nicht unterdrücken, solange wir, die Söhne Chameneis, leben", zitiert die Nachrichtenagentur AFP einen 40-jährigen Protestierenden. Für viele schiitische Gruppen im Nahen Osten ist der iranische Machtapparat ein ideologischer Bezugspunkt. Die gemeldete Tötung des iranischen Obersten Führers sorgt deshalb für Entsetzen – und wird als direkte Aggression der USA verstanden. US-Vertretungen stellen dabei ein angreifbares Symbol für die US-Politik in der Region dar und werden aus diesem Grund zum Schauplatz von Protesten.
Moscow.media
103news.com —
международная интерактивная информационная сеть (ежеминутные новости с ежедневным интелектуальным архивом). Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. "103 Новости" — абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию.
Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам объективный срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть — онлайн (с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии).
103news.com — живые новости в прямом эфире!
В любую минуту Вы можете добавить свою новость мгновенно — здесь.
Музыкальные новости
Спорт в России и мире
Частные объявления в Вашем городе, в Вашем регионе и в России