DDR | Was für ein Spagat! Warum der DDR-Roman „Selbstregulierung des Herzens“ so mitreißt
Was für ein Spagat! So mitreißend eingängig ist die Handlung, dass einem der Gedankenreichtum dahinter nicht sofort ins Auge fällt. Aber Peggy Mädlers Roman ist aus Nachdenklichkeit geboren. Der Titel Selbstregulierung des Herzens geht auf das Werk des sowjetischen Biowissenschaftlers Wladimir Listschuk zurück, das der Autorin durch Zufall in die Hände geriet. Die Fähigkeit des Herzens, seinen „Funktionszustand auf verschiedenen Niveaus zu stabilisieren“, fasziniert sie auch in einem umfassenderen Sinn: Komplexe Systeme, die sich selbst regulieren – welche Perspektiven eröffnen sich da!
Doch dies ist kein Buch über Kybernetik, zumindest vordergründig nicht. Erzählt wird von Leuten in einem Brandenburger Dorf, Orts
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