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Oscars: Donald Trump hat Hollywood die Daumenschrauben angelegt

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Die Oscar-Verleihung 2026 war ein rauschendes und kurzweiliges Fest der Filmbranche – aber weitgehend unpolitisch. Das liegt auch an dem Mann im Weißen Haus. Der Gastgeber hatte gleich zu Beginn der Oscar-Verleihung gewarnt: "Heute Abend könnte es politisch werden." Doch Conan O`Brians Ankündigung war lauter, als die Filmnacht am Sonntagabend im Dolby Theatre in Los Angeles am Ende daherkam. In Wirklichkeit blitzten die unruhigen politischen Zeiten nur zwischendurch und an den Rändern des großen Gala-Abends auf. Schauspieler Javier Bardem rief einmal "Free Palestine". Moderator O'Brien selbst und sein Talk-Show-Kollege Jimmy Kimmel erlaubten sich eher homöopathische Giftpfeilchen in Donald Trumps Richtung. Aber der große Aufstand Hollywoods gegen die aktuelle US-Regierung blieb schon wie im Vorjahr aus. Dass die Filmbranche nur noch kleine Nadelstiche gegen den Reality-TV-Star im Weißen Haus setzt, zeigt: Das politische Hollywood ist auf dem Rückzug. Schuld daran sind die Polarisierung der US-Gesellschaft und - Donald Trump . Sorge bei den Oscars: Das hat es lange nicht gegeben Verwirrung bei Preisverleihung: Sean Penn nimmt Oscar nicht entgegen An der Seite ihrer Tochter: 80-jährige Goldie Hawn stiehlt bei den Oscars allen die Show Am Rand des 300 Meter langen Roten Teppichs gehören nur die letzten paar Absperrgitter den Nachrichtensendern. Vor ihnen stehen die Unterhaltungsreporter Spalier am Defilee der Stars und Sternchen. So will die Oscar-Akademie zunehmend unbequeme, vor allem politische Fragen in den Hintergrund drängen. Ganz kurz sollen die Organisatoren sogar darüber nachgedacht haben, den gesamten Vorlauf der Show abzusagen. Der Krieg gegen den Iran hätte als Begründung herhalten können, wie 2003, als der Irak-Krieg gerade begonnen hatte. Auch die Auswahl des Gastgebers gilt manchen Beobachtern als Indiz dafür, dass Donald Trump möglichst wenig gereizt werden sollte. Nicht sein Intimfeind Jimmy Kimmel führte durch den Abend, nicht einer der anderen politischen Köpfe des einst mächtigen Late-Night-Show-Segments: kein Jon Stewart, kein Seth Meyers, schon gar kein Stephen Colbert. Conan O'Brien gab gewohnt souverän den Gastgeber. Nun ist auch er kein Anhänger von Trump, beileibe nicht, aber der rothaarige Schlaks galt nie als übermäßig kritischer Kopf und bespielt auch schon seit Jahren nicht mehr das eher progressive Publikum der nächtlichen Talkshows. Entsprechend gestaltete O'Brien die Oscars bereits zum zweiten Mal in Folge nur sehr sparsam politisch. Eine Anspielung auf die Epstein-Files , eine einzige Spitze gegen den US-Präsidenten, ohne seinen Namen auszusprechen – zu mehr ließ er sich nicht hinreißen. Der ganze Abend geriet politisch so brav, dass Trump ihn nicht einmal via seinem Social-Media-Netz Truth Social in Bausch und Bogen zerriss, was er sonst immer tut. Die Wahrheit scheint zu sein: Trump muss Hollywood nicht fürchten. Er hat der Traumfabrik ganz offen und augenscheinlich sehr erfolgreich Daumenschrauben angelegt. Seine Unterstützer Jeff Bezos (Amazon) und David Ellison (Paramount und künftig Warner Brothers) kontrollieren einige der dicksten Budgets in der Entertainment-Branche, mehrere wichtige TV-Stationen und Streamingdienste. Wer künftig in Hollywood noch für die wichtigsten Rollen ins Gespräch kommen will, tut möglicherweise gut daran, Trump und seiner Milliardärs-Clique nicht allzu offen die Stirn zu bieten. Hinzu kommt: So sehr sich vielleicht manche in Europa ein Hollywood wünschen, das sich prominent und deutlich gegen den US-Präsidenten stellt, eine große Mehrheit der US-Bevölkerung sieht das ganz anders. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelte 2024, dass nur 11 Prozent der Amerikaner jemals eine ihrer politischen Überzeugungen infrage gestellt haben, weil ein Prominenter sich dazu politisch geäußert hat. 51 Prozent der Befragten bejahten dagegen, dass sie Prominente mit einer expliziten politischen Meinung nach der Äußerung kritischer sahen als zuvor. Bei den Golden Globes 2020 brachte der britische Comedian Ricky Gervais diesen Umstand in einer oft zitierten, häufig gelobten, aber ebenso oft kritisierten Rede auf den Punkt, als er die Preisträger warnte, die Veranstaltung als politische Bühne zu nutzen: "Ihr seid nicht in der Position, um die Öffentlichkeit über irgendetwas zu belehren. Ihr wisst nichts über das echte Leben. Die meisten von Euch haben weniger Zeit in der Schule verbracht als Greta Thunberg ." Ricky Gervais schloss seinerzeit mit markigen Worten auf der Bühne: "Wenn Ihr gewinnt, kommt hier hoch, nehmt Euren kleinen Preis, dankt Eurem Agenten und Eurem Gott und verzieht Euch wieder". Das Video wurde bei YouTube viele Millionen Mal geklickt und gilt bis heute als das aufsehenerregendste Statement eines Preisverleihungs-Moderators aller Zeiten. Man kann das auch anders sehen: Auch unter Schauspielern und Showstars gibt es politische Menschen. Und natürlich gilt auch für Prominente die Meinungsfreiheit, für die sich gerade Ricky Gervais regelmäßig stark macht und die auch die Trump-Regierung häufig beschwört, wenn es ihr politisch opportun ist. Allerdings: Die Entwicklung der Einschaltquoten der Oscar-Verleihung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten lässt sich auch als Beleg dafür nehmen, dass den Zuschauern der Awardshow zumindest in den USA Glamour wichtiger ist als politische Impulse. Zwischen 2004 und 2014 hingen nie weniger als 33 Millionen Menschen vor den TV-Geräten, wenn die Oscars verliehen wurden. 2014 waren es sogar 43 Millionen. Es folgten die Me-too-Debatte, der Streit über die "zu weißen" Oscars. Die erste Amtszeit von Barack Obama polarisierte das Land weiter. Der Sinkflug der Quoten begann. Mit Donald Trumps erstem Wahlsieg fielen sie ins Bodenlose. Natürlich gibt es dafür vielerlei Gründe, nicht zuletzt die Tatsache, dass Fernsehen längst nicht mehr nur linear genutzt wird. 2021 waren es trotzdem gerade mal noch 10,4 Millionen Menschen, die sich die Verleihung ansahen. Die Einschaltquoten machen der Oscar-Akademie Sorgen Die Oscar-Akademie aber nimmt diesen Rückgang sehr ernst und versucht alles zu vermeiden, was ihn beschleunigen könnte. Seitdem gehen die Quoten wieder leicht nach oben, ohne dass die Oscars jemals wieder zu dem Straßenfeger geworden wären, der sie einmal waren. Am Ende sind das die Währungen, die Hollywoods Gehälter bestimmen: Reichweite, also Einschaltquoten. Hollywood will vor allem eines: stattfinden. Bei möglichst vielen Menschen. Das spielt Donald Trump voll in die Karten. So kann er auch Hollywood regieren.






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