Der Schiffsverkehr durch Straße von Hormus erreicht den höchsten Stand seit März. Israel will unabhängiger werden von den USA. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 23. Juni Immer mehr Schiffe passieren Straße von Hormus Der Frachtverkehr durch die Straße von Hormus hat nach Angaben des auf die Analyse von Schifffahrtsdaten spezialisierten Unternehmens Kpler den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar erreicht. Am Montag passierten demnach mindestens 36 Frachtschiffe die Meerenge. Dies entspricht knapp einem Drittel der vor dem Krieg üblichen rund 120 täglichen Fahrten durch die Seestraße, über die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasexporte abgewickelt wird. Die USA und der Iran hatten am vergangenen Mittwoch ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnet, den die USA und Israel Ende Februar mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen hatten, woraufhin der Iran das für die weltweite Energieversorgung wichtige Nadelöhr weitgehend abgeriegelt hatte. Anfang Juni waren dort weniger als zehn Schiffe pro Tag unterwegs. Nach Unterzeichnung des Abkommens nahm der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zuletzt aber wieder zu – in den vergangenen fünf Tagen passierten im Schnitt 27 Schiffe täglich die Meerenge. Oman und Iran prüfen Service-Gebühr für Straße von Hormus Der Oman und der Iran wollen über eine Neuordnung der Verwaltung der strategisch wichtigen Straße von Hormus sprechen und künftig womöglich auch Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen erheben. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern beider Länder solle eine Einigung zu den "Dienstleistungen und den damit verbundenen Kosten" erarbeiten, teilten beide Staaten am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. In dem Papier unterstreichen der Iran und der Oman "ihre Souveränität und ihre Hoheitsrechte" über die Meerenge. Eine Neuregelung solle "im Einklang mit internationalen Standards" stehen, versicherten beide Länder. Die Erklärung wurde kurz nach einem Besuch des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi in Maskat veröffentlicht, wo er auch mit dem Sultan von Oman, Haitham bin Tarik, zusammentraf. Die Hauptschifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus liegen überwiegend in omanischen Hoheitsgewässern, teilweise aber auch in denen des Iran. Die Behörden im Oman haben das Durchfahrtssystem bislang kostenlos verwaltet und zum Beispiel Schiffe durch Radar- und Funksysteme überwacht. Auch mögliche Such- und Rettungsmaßnahmen wurden bislang vom Oman kostenfrei organisiert. Lotsendienste waren für die Durchfahrt im Normalfall dagegen nicht nötig. Israel will Unabhängigkeit von US-Waffenlieferungen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebt den Aufbau einer eigenen und von den USA unabhängigen Rüstungsindustrie an. Netanjahu erklärte auf X, er schätze die Unterstützung der USA sehr, Israel müsse sich jedoch aus dieser Abhängigkeit befreien und eigene, unabhängige Rüstungssysteme entwickeln. Netanjahu erklärte zudem, Israel habe dem Iran und dessen Verbündeten einen Schlag versetzt. Der Konflikt sei jedoch noch nicht beendet. Es hänge von Israels Stärke ab, wo es in 30 Jahren stehen werde. Ziel sei es: "Unabhängigkeit von anderen erreichen, immer mehr Stärke aufbauen, immer mehr Technologie einführen, immer mehr Generationen von Kommandeuren ausbilden". Netanjahu: Israel hält an "Sicherheitszone" im Südlibanon fest Israel wird laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unverändert an seiner selbst deklarierten "Sicherheitszone" im Südlibanon festhalten. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die Netanjahu nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz und Generalstabschef Eyal Zamir auf X veröffentlichte. Die israelischen Streitkräfte werden demnach weiter im Nachbarland operieren, um Gefahren gegen eigene Soldaten und Bürger abzuwenden. Außerdem solle die Infrastruktur der libanesischen Hisbollah-Miliz zerstört werden. Oberstes Prinzip bleibe die Sicherheit israelischer Bürger und Soldaten. Es würden dabei keine Kompromisse eingegangen. Hisbollah wirft Israel Verstoß gegen Waffenruhe vor Die libanesische Hisbollah-Terrororganisation wirft den israelischen Streitkräften einen Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe vor. Soldaten hätten am Dienstag mit dem Iran verbündeten Islamisten attackiert. Dabei seien zwei Menschen getötet und weitere Menschen verletzt worden. Die Hisbollah verurteilt den Beschuss, äußert sich jedoch nicht zu möglichen Vergeltungsmaßnahmen. Iran widerspricht Vance: Kein Zugang für Atominspekteure Der Iran will der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) den Zugang zu den bei Luftangriffen der USA und Israels zerstörten Atomanlagen verwehren. "Wir hatten kein Treffen mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation und wir planen auch nicht, dass die Organisation die beschädigten iranischen Nuklearanlagen inspiziert", erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, am Dienstag. US-Vizepräsident JD Vance hatte am Montag nach den Gesprächen mit iranischen Vertretern in der Schweiz erklärt, Teheran habe zugestimmt, wieder Inspektoren der IAEA ins Land "einzuladen". Er sprach von einem "wichtigen Meilenstein". Libanon und Israel wollen in Washington verhandeln Hochrangige Vertreter Israels und des Libanons wollen am Dienstag in Washington eine neue Verhandlungsrunde starten. "Die Gespräche werden mit dem Ziel fortgesetzt, ein umfassendes Friedens- und Sicherheitsabkommen zwischen den beiden Ländern voranzubringen", sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Es ist die fünfte Verhandlungsrunde zwischen beiden Ländern seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Terrormiliz, die an den Gesprächen nicht beteiligt ist und diese ablehnt. "Wir ermöglichen es Israel und dem Libanon , als zwei souveräne Staaten zu verhandeln", sagte der US-Regierungsvertreter. Die beiden Nachbarländer unterhalten eigentlich keine diplomatischen Beziehungen miteinander, sie befinden sich vielmehr offiziell im Kriegszustand. Die pro-iranische Hisbollah hatte den Libanon Anfang März mit Angriffen auf Israel in den Iran-Krieg hineingezogen. Israel reagierte mit Luftangriffen auf Ziele im Libanon und rückte zudem mit Bodentruppen im Süden des Landes vor. Eine inzwischen von beiden Ländern vereinbarte Waffenruhe erkennt die Hisbollah nicht an. Vance: Iran will Atominspekteure ins Land lassen Der Iran will nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht, sagte Vance zum Ende seiner Gespräche mit der iranischen Seite in der Hotelanlage Bürgenstock Resort in der Schweiz. Die Verhandler hätten um 2 Uhr versucht, die Inspektoren zu erreichen, aber die meisten seien nicht ans Telefon gegangen. Der Iran bestätigte allerdings nicht, dass eine erneute Einreise von Inspektoren erlaubt werde. Eine entsprechende Entscheidung müsse zuvor mit dem Parlament und dem Nationalen Sicherheitsrat abgestimmt werden, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. US-Präsident Donald Trump bekräftigte auf seiner Plattform Truth Social , der Iran müsse die IAEA wieder ins Land lassen. "Jeder ist sich voll bewusst, dass der Iran umfangreichen Waffeninspektionen zustimmen wird, um 'nukleare Ehrlichkeit' auf lange Sicht zu gewährleisten", schrieb er. Montag, 22. Juni Iran: Freigabe von 12 Mrd. Dollar iranischer Guthaben unterschrieben Der Iran erklärt, bei den jüngsten Gesprächen in der Schweiz seien die Unterschriften unter die Vereinbarung gesetzt worden, zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Guthaben freizugeben. Zudem hätten sich beide Seiten geeinigt, einen Kommunikationsweg für Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormus zu etablieren, um einen Konflikt zu vermeiden. Rubio wirbt am Golf für Iran-Abkommen US-Außenminister Marco Rubio reist ab Dienstag in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), nach Kuwait und Bahrain, um bei den Verbündeten für das vorläufige Iran-Abkommen der Regierung in Washington zu werben. In Bahrain trifft er zudem Vertreter des Golf-Kooperationsrates, teilte sein Ministerium mit. Erläutert würden insbesondere die Bemühungen, eine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern, sagte ein Sprecher. Mehrere Golfstaaten sehen die von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Absichtserklärung kritisch, da sie einen 300 Milliarden Dollar schweren Wiederaufbaufonds für die Regierung in Teheran vorsieht und das iranische Raketenprogramm ausklammert. Mehrere Tote nach Explosion an Gasanlage in Katar Bei der Explosion und einem anschließenden Brand an der Gasanlage Ras Laffan in Katar sind nach Angaben der Regierung 13 Arbeiter ums Leben gekommen. Außerdem seien 66 Menschen verletzt worden, teilte Energiestaatsminister Saad al-Kaabi bei einer Pressekonferenz mit. Bei den Todesopfern handle es sich um Staatsangehörige aus Indien und Pakistan . Unter den Verletzten befinden sich demnach auch Katarer. Al-Kaabi betonte, bei dem Vorfall habe es sich um einen Unfall gehandelt. Hinweise auf Sabotage oder eine feindliche Handlung gebe es nicht. Der Brand und die Explosion hätten sich am Vorabend gegen 22.30 Uhr Ortszeit ereignet. Die betroffene Anlage sei seit Dezember 2025 wegen notwendiger Reparaturarbeiten außer Betrieb gewesen und erst vor zwei Tagen wieder in Betrieb genommen worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des katarischen Zivilschutzes hätten das Feuer in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht. Nach Angaben des Ministers wurde eine umfassende Untersuchung zur Ursache des Unglücks eingeleitet. Der Betrieb der LNG-Anlagen und Häfen sei von dem Brand nicht beeinträchtigt. Auch die Exporte würden durch den Vorfall nicht beeinflusst, so al-Kaabi weiter. Iran darf wieder Öl verkaufen – auch an die USA Das US-Finanzministerium hat eine vorübergehende Generallizenz für iranische Ölprodukte erteilt. Diese beinhalte die Produktion, die Lieferung und den Verkauf von Rohöl sowie petrochemischen Produkten und Erdölprodukten iranischen Ursprungs bis zum 21. August, teilte das Ministerium mit. Die Genehmigung umfasse auch den Import dieser Produkte in die USA. Grundlage ist eine in der vergangenen Woche von den beiden Regierungen unterzeichnete Absichtserklärung. Darin stimmten die USA Ausnahmeregelungen für den Export von iranischem Rohöl sowie für damit verbundene Dienstleistungen wie Bankgeschäfte, Versicherungen und Transporte zu. Transaktionen mit Nordkorea oder Kuba sind von der Lizenz ausgeschlossen. Präsident Aoun: Niemand verhandelt für den Libanon Libanons Präsident Joseph Aoun hat ausländische Hilfe zur Beendigung des Krieges zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah begrüßt, zugleich aber jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes zurückgewiesen. "Wir sind ein souveräner Staat, und niemand verhandelt in unserem Namen", zitierte das Präsidentschaftsbüro Aoun in einem Post auf X. Schutz könne nur der Staat gewährleisten, nicht die Religionsgemeinschaften. Meinungsverschiedenheiten seien zulässig, Spaltung zwischen den Libanesen angesichts der aktuellen Lage jedoch nicht, so Aoun. Der Libanon ist ein multikonfessioneller Staat. Die Hisbollah gilt vor allem für die schiitische Bevölkerung als eine Art Schutzmacht. Schweiz kündigt "sofortige" Aufnahme technischer Gespräche zwischen USA und Iran an Nach den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz hat die Regierung des Gastgeberlandes die unverzügliche Aufnahme technischer Gespräche angekündigt. Das Schweizer Außenministerium begrüßte am Montag die "Einigung auf einen Fahrplan". Damit sei die Voraussetzung für die "sofortige Aufnahme neuer technischer Gespräche" geschaffen. Delegationen aus Washington und Teheran hatten am Sonntag in einem Luxushotel auf dem Berg Bürgenstock in den Schweizer Alpen Gespräche für eine dauerhafte Friedenslösung zum Iran-Krieg begonnen. Die US-Delegation wurde von US-Vizepräsident JD Vance angeführt, die iranische Delegation von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf. Nach Brand an Erdgasterminal: 54 Verletzte, 18 Menschen vermisst Eine Explosion hat am Sonntagabend Katars wichtiges Exportterminal für Erdgas erschüttert, als Arbeiter dort versuchten, den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Explosion löste einen Brand aus, bei dem mindestens 54 Menschen verletzt wurden. 18 weitere galten Stunden später noch als vermisst. Die Anlage war während des Kriegs vom Iran bombardiert worden. Die Explosion im Industriegebiet Ras Laffan könnte weitere Turbulenzen auf den globalen Energiemärkten auslösen, da Katar zu den größten Erdgasproduzenten der Welt gehört. Katar hatte seine Produktion eingestellt, nachdem die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus dazu geführt hatte, dass das Land keine Lieferungen mehr verschicken konnte. Im Zuge der Lockerungen während der laufenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA hatte Katar die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme seines Exportterminals wieder aufgenommen. USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Hormus-Straße ein Die USA und der Iran haben sich bei ihren Gesprächen in der Schweiz auf die Einrichtung eines Kommunikationskanals zur Straße von Hormus verständigt. Damit sollten "Vorfälle und Kommunikationspannen" verhindert und eine sichere Schifffahrt in der Meerenge ermöglicht werden, erklärten die Vermittlerstaaten Pakistan und Katar in der Nacht auf Montag nach einer ersten Verhandlungsrunde. Außerdem soll zusammen mit dem Libanon eine Art Konfliktlösungsstab eingerichtet werden, damit die Gefechte in dem Land enden, wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Pakistan und Katar hieß. Im Libanon bekämpfen sich Israel und die pro-iranische Hisbollah. Hier lesen Sie mehr zu den Verhandlungen. Schiffsverkehr in Straße von Hormus bricht wieder ein Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist Schifffahrtsdaten zufolge nach der erneuten Blockade-Erklärung des Iran drastisch eingebrochen. Lediglich fünf Schiffe durchquerten die Meerenge am Sonntag, verglichen mit 26 am Vortag, wie aus Daten der Analysefirma Kpler hervorgeht. Das US-Militär teilt hingegen mit, dass weiterhin Handelsschiffe in dem Gebiet verkehren. Syriens Präsident weist Trump-Vorschlag zu Libanon zurück Syriens Staatschef Ahmed al-Scharaa hat einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wonach das syrische Militär im Nachbarland Libanon gegen die Hisbollah vorgehen könnte. "Wir suchen nach wirtschaftlichen Verbindungen zwischen dem Libanon und Syrien , nicht nach militärischen", sagte al-Scharaa in einem am Sonntag vom Sender al-Maschhad ausgestrahlten Interview. Damaskus habe gegenüber Washington bekräftigt, "dass der Krieg beendet werden muss", sagte der islamistische Übergangspräsident, wobei er sich auf die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah bezog. Dabei müsse es "verschiedene Lösungen geben, darunter wirtschaftliche, politische und soziale, sowie die Wiederaufnahme der Beziehungen und der lebenswichtigen wirtschaftlichen Verbindung zwischen Syrien und dem Libanon". Überdies seien "einige Sicherheitsmaßnahmen" erforderlich, "die in erster Linie den Bedenken Syriens und des Libanon, aber auch denen Israels Rechnung tragen", sagte al-Scharaa. Trump hatte kürzlich vorgeschlagen, dass Syrien die Bekämpfung der vom Iran finanzierten Hisbollah-Terrorgruppe im Libanon übernehmen könnte. Falls Israel nicht mit der Hisbollah fertig werde, "ohne alle zu töten", dann werde al-Scharaa diese Aufgabe übernehmen, sagte Trump. US-Diplomat: Verhandlungen in der Schweiz gehen weiter Die Gespräche zwischen Delegationen der USA und des Iran in der Schweiz gehen nach US-Angaben trotz eines Streits über Äußerungen von Präsident Donald Trump weiter. Ein US-Diplomat sagte in der Nacht auf Montag, die iranische Delegation befinde sich nach wie vor im Luxushotel Bürgenstock. Es werde erwartet, dass die Gespräche die Nacht über fortgesetzt würden. Bei den Gesprächen gehe es unter anderem darum, "verwirrende Botschaften des Iran" über die Straße von Hormus zu klären, sagte der US-Diplomat. Auch sollten Mechanismen eingerichtet werden, um sicherzustellen, dass die für den Erdöl- und Flüssiggas-Handel wichtige Meerenge vollständig geöffnet bleibe. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost lesen Sie hier .