Noch ist Julian Nagelsmann, doch sollte er entlassen werden, könnte Jürgen Klopp auf ihn folgen. Letzterer war vor fünf Jahren schon einmal Amtsanwärter. Jürgen Klopp sollte 2022 auf Joachim Löw folgen und Bundestrainer werden. Wie der damalige Verbandspräsident Reinhard Grindel nun dem "Münchner Merkur" bestätigte, verfolgte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) diesen Plan bereits 2019. Über eine lose Vereinbarung mit Klopp wurde schon lange geraunt, Grindel verrät nun, wie sie aussah. "Das wusste Klopp auch, weil ihm dies Vertreter des DFB im Frühjahr 2019 in Liverpool erläutert haben", sagte Grindel über die Verabredung für 2022. "Wegen meines Rücktritts sind diese Überlegungen offenbar nicht weiterverfolgt worden." Grindel legte sein Amt im April 2019 angesichts großen öffentlichen Drucks nieder, unter anderem wegen einer übereilten Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 nach der missratenen WM in Russland 2018. Löw schied im Sommer 2021 nach der Europameisterschaft aus dem Amt, im November wurde er verabschiedet. Die sportlich, aber auch kommunikativ desaströse Weltmeisterschaft 2022 in Katar verantwortete Hansi Flick . Klopp ist derzeit der heißeste Nachfolge-Kandidat für Julian Nagelsmann , mit dessen baldiger Entlassung allgemein gerechnet wird. Die DFB-Spitze will den 38-Jährigen Medienberichten zufolge aber noch einmal anhören.