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Fußball-WM: Französischer Fußballverband will Olise-Gelb annullieren lassen

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Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 Montag, 06. Juli Frankreich beantragt Annullierung der Gelben Karte für Olise Der französische Fußballverband (FFF) hat bei der Fifa die Annullierung der Gelben Karte gegen Michael Olise beantragt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP. Der Bayern-Star war am Samstag im WM-Achtelfinale gegen Paraguay (1:0) in der Nachspielzeit vom usbekischen Schiedsrichter Ilgis Tantaschew wegen einer Auseinandersetzung mit Matías Galarza in der Nachspielzeit verwarnt worden. Galarza war zu Boden gegangen und hielt sich dabei das Gesicht. Die Bilder zeigen allerdings, dass Olise seinen Gegenspieler gar nicht im Gesicht berührt. Der Münchner legt lediglich seinen Finger vor den Mund und berührt Galarza am Trikot, daraufhin sinkt der Paraguayer zu Boden und täuscht einen Schlag vor. Sollte Olise im Viertelfinale gegen Marokko am Donnerstag in Foxborough erneut eine Gelbe Karte sehen, wäre er im Falle eines Halbfinaleinzugs gesperrt. Bradley Barcola und Manu Koné waren gegen Paraguay ebenfalls verwarnt worden. Fußball-WM: Ex-Fußballstar muss wegen Norwegen rudern Sein flapsiger Norwegen-Spruch holt Englands früheren Fußballstar Wayne Rooney nun ein. "Wenn Norwegen ins Viertelfinale kommt, werde ich in den Mersey steigen und ihn hinab rudern", hatte der 40 Jahre alte Ex-Profi in seiner Rolle als BBC-Experte nach Norwegens 2:1 im WM-Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste gesagt. Weil den Skandinaviern auch im Achtelfinale gegen Brasilien ein 2:1 gelang, kündigte Rooney nun an, sein Versprechen einzulösen. Statt des Mersey-Flusses im Nordwesten Englands soll es aber der Hudson River in New York werden. Als BBC-Moderatorin Gabby Logan dem einstigen Topstürmer nach Norwegens Viertelfinaleinzug die vorher getätigte Aussage vorspielte und ihn damit konfrontierte, antwortete Rooney lachend: "War ich das?" Dann stellte er klar: "Ich stehe zu meinem Wort." Zugleich nahm der Ex-Nationalspieler seinen Experten-Kollegen Micah Richards mit in die Verantwortung. "Ich werde das mit dir machen, Wayne", willigte der frühere Verteidiger von Manchester City nach kurzem Geplänkel ein. Fifa lässt wohl Sperrfolie verschwinden: "Stinkt zum Himmel" Nach der umstrittenen Entscheidung, die Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun auf Bewährung auszusetzen, soll die Fifa eine entscheidende Folie aus der Spielpräsentation entfernt haben. Wie Journalist Niels Poissonnier vom belgischen Nachrichtenportal HLN berichtet, hat in der offiziellen Spielpräsentation zum WM-Achtelfinale zwischen Belgien und den USA die Folie gefehlt, die über Sperren nach Platzverweisen informiert. WM 2026: England zittert sich in Unterzahl ins Viertelfinale In den frühen Morgenstunden hat England ein spannendes Achtelfinale mit 3:2 (2:1) gegen Mexiko gewonnen. Die Briten mussten dabei fast eine ganze Halbzeit lang in Unterzahl spielen, nachdem Bayer Leverkusens Jarell Quansah für ein hartes Einsteigen des Platzes verwiesen wurde (54. Minute). Die Tore auf englischer Seite erzielten Jude Bellingham (36., 38.) sowie Harry Kane per Elfmeter (60.). Julián Quiñones (42.) und Raúl Jiménez (69.) verkürzten für Mexiko zweimal. Aufgrund eines Unwetters hatte das Spiel mit einer Stunde Verspätung begonnen. Wegen Balogun-Sperre: Trump telefonierte mit Infantino Eigentlich hätte US-Stürmer Folarin Balogun das WM-Achtelfinale gegen Belgien aufgrund einer Rotsperre, die er sich im Sechzehntelfinale gegen Bosnien eingehandelt hat, verpassen müssen. Doch die Fifa setzte die Sperre am Sonntagabend überraschend zur Bewährung aus. In der Nacht bestätigte ein US-Sprecher, dass der Entscheidung ein Telefonat zwischen Donald J. Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino vorausgegangen ist. Er gab dabei einen genaueren Einblick in das Gespräch zwischen dem US-Präsidenten und Infantino. Nach WM-Aus: Brasiliens Neymar verkündet Rücktritt Nach dem WM-Achtelfinale-Aus gegen Norwegen hat Neymar seinen Rücktritt aus der brasilianischen Nationalmannschaft erklärt. Der 34-Jährige bestritt insgesamt 130 Länderspiele und erzielte dabei 80 Tore – mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte der Seleção (brasilianische Fußball-Nationalmannschaft), mehr auch als Pelé. In einem Interview nach dem Spielende erklärte er seinen Rücktritt und richtete ein paar Worte an seine Fans. Sonntag, 05. Juli Norwegen besiegt Brasilien: erstes WM-Viertelfinale seiner Geschichte Norwegen hat die brasilianische Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale 2:1 (0:0) besiegt und steht erstmals in der Runde der besten acht Mannschaften bei einer Weltmeisterschaft . Wie die Partie gegen den Rekordmeister genau lief und welcher Spieler für die Entscheidung verantwortlich war, lesen Sie hier. Belgien-Trainer reagiert deutlich auf aufgehobene Balogun-Sperre Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia hat auf die aufgehobene Sperre für US-Profi Folarin Balogun reagiert. Genauer sagte er in einer Medienrunde: "Ich wusste nicht, dass der 1. April für die Fifa am 5. Juli ist." Der 62-Jährige fügte außerdem an: "Der belgische Verband verteidigt nicht nur sich selbst oder das Nationalteam; Er verteidigt den Fußball generell." Zuvor war herausgekommen, dass der Aufhebung der Sperre ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Oberhaupt Gianni Infantino vorausgegangen war. Der belgische Fußballverband gab zusätzlich an, "alle Optionen" prüfen zu wollen, um gegen die Aufhebung vorzugehen. WM 2026: Rot-Sperre für Balogun ausgesetzt Überraschende Kehrtwende der Fifa: Mittelstürmer Folarin Balogun steht der Fußball-Nationalmannschaft der USA im Achtelfinale am Montag gegen Belgien offenbar doch zur Verfügung. Der 25-Jährige hatte im Sechzehntelfinale glatt Rot gesehen. Wie das Portal "The Athletic" berichtet, wird die ursprüngliche Sperre von einem Spiel aber auf Bewährung ausgesetzt. Was US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio dazu sagen, lesen Sie hier ausführlich. Doping bei der WM: Tunesien-Spieler positiv getestet Acht Spieler der tunesischen Nationalmannschaft sind wohl positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet worden – das berichtet " The Times ". Eine Sperre droht den Profis jedoch nicht, da davon ausgegangen wird, dass sie die Substanz über verunreinigtes Fleisch eingenommen haben. Die tunesische Nationalmannschaft hatte ihr WM-Quartier im mexikanischen Monterrey. Ein Ort, in dem Clenbuterol immer wieder in der Viehzucht eingesetzt wird. Der Wirkstoff wird beim Menschen eigentlich zur Behandlung von Asthma eingesetzt, fördert jedoch auch den Muskelaufbau und senkt den Körperfettanteil. Tunesien beendete die Gruppenphase mit null Punkten und kassierte in den drei Vorrundenspielen zwölf Gegentore. WM: Fan-Aktion gegen England geht nach hinten los In der Nacht zu Montag (ab 2 Uhr im Liveticker bei t-online) trifft Gastgeberland Mexiko im vierten WM-Achtelfinale auf England. Das Spiel findet im legendären Aztekenstadion in Mexiko City statt. In der Nacht und am Abend vor dem Duell versuchten mexikanische Fans, die England-Profis um die Stars Jude Bellingham und Harry Kane zu verunsichern. Vor deren Mannschaftshotel sangen die Mexikaner und ließen die Motoren ihrer Autos laufen, um die Engländer in ihrem Schlaf zu stören. Die Spieler empfanden die Aktion jedoch eher als amüsant, wie das Sicherheitsteam der englischen Nationalmannschaft der "Daily Mail" bestätigte. Für die mexikanischen Fans erzielte die Aktion somit nicht den gewünschten Effekt. Die Bereitschaftspolizei sowie die örtlichen Behörden mussten eingreifen und sorgten dafür, dass sich die Fans von dem Hoteleingang entfernten. Viagra-Debatte vor Englands WM-Spiel gegen Mexiko Die englische Nationalmannschaft steht im WM-Achtelfinale vor einer schweren Aufgabe: Im Aztekenstadion geht es gegen Mexiko. Der Gastgeber hat seine bisherigen vier Turnierspiele allesamt gewonnen, dabei kein einziges Gegentor kassiert. In englischen Medien wird aber nicht nur über die Stärke des Gegners gesprochen, sondern auch über die besonderen Umstände: Mexiko-Stadt liegt im Durchschnitt 2.310 Meter über dem Meeresspiegel . Für die Hausherren könnte dies ein Vorteil sein, sie haben drei ihrer bisherigen vier Spiele im Aztekenstadion bestritten. Um dies wettzumachen, hat etwa "The Sun" die Einnahme von Viagra ins Spiel gebracht. Studien hätten gezeigt, dass das Potenzmittel durch die Senkung des Blutdrucks in der Lunge dem in großen Höhen auftretenden Ermüdungsgefühl sowie Schwindel entgegenwirke. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel reagierte Thomas Tuchel deutlich auf die Gerüchte, sein Team könnte sich mit Viagra wappnen: "Das ist nicht wahr." Routinier Jordan Henderson nahm es unterdessen sichtlich mit Humor. Auf die Frage, was denn nun gegen in der Höhe helfe, antwortete der 36-Jährige: "Viagra hilft". Nicht ohne umgehend und mit einem Lachen zu betonen: "Das war ein Witz." WM-Comeback steht bevor: Brasilien-Star Raphinha ist zurück Brasiliens angeschlagener Offensivstar Raphinha steht vor dem Comeback. Der 29-Jährige vom FC Barcelona mache "sehr gute Fortschritte", sagte Trainer Carlo Ancelotti vor dem Achtelfinale gegen Norwegen am Sonntag (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online) in East Rutherford. Er sei "zwar noch nicht bei hundert Prozent, könnte aber auf der Bank sitzen und ein paar Minuten spielen", so der Coach über den Flügelspieler. Raphinha musste im zweiten Gruppenspiel gegen Haiti (3:0) wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Seitdem fehlte er dem Rekordweltmeister Brasilien. Superstar führt Frankreich ins WM-Viertelfinale Frankreich hat sich im Achtelfinale mit 1:0 gegen Paraguay durchgesetzt, das zuvor Deutschland besiegt hatte. Nach der Partie stand jedoch vor allem die Leistung von Schiedsrichter Ilgiz Tantashev und das Verhalten der Südamerikaner im Mittelpunkt. Wieso selbst deutsche TV-Experten von einer "Riesensauerei" sprachen, lesen Sie hier. Frankreich steht damit zum vierten Mal in Folge im WM-Viertelfinale und trifft dort auf Marokko. Wie Superstar Kylian Mbappé den entscheidenden Treffer erzielte, lesen Sie hier. Samstag, 04. Juli WM-Gastgeber Kanada scheidet gegen Marokko aus Im ersten Achtelfinale dieser Weltmeisterschaft ist Kanada an Marokko gescheitert. Die Nordafrikaner setzten sich am Samstagabend mit 3:0 (0:0) gegen den Gastgeber durch. Die Nordamerikaner bestimmten das Spielgeschehen vor allem im ersten Durchgang, konnten sich für ihre optischen Feldvorteile aber nicht belohnen. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Marokkaner ihre Chancen. Azzedine Ounahi traf doppelt (50. und 82. Minute), Soufiane Rahimi stellte den Endstand her (90.+8). Die Afrikaner mussten dabei einen Wermutstropfen hinnehmen: Ismael Saibari, der bei dieser WM bereits drei Tore erzielt hat, verletzte sich in der Anfangsphase und musste ausgewechselt werden. Nach nur zwei Spielen: WM-Trainer tritt zurück Hervé Renard ist nach nur zwei WM-Spielen als Fußball-Nationaltrainer Tunesiens zurückgetreten. Seinen Abschied verkündete der 57 Jahre alte Franzose in den sozialen Medien. "Es war mir eine Ehre, die Farben Tunesiens zu tragen und diese unvergessliche Erfahrung zu machen", schrieb Renard auf Instagram. "Ich wünsche dieser tunesischen Mannschaft alles Gute für die Zukunft." Renard hatte nach dem klaren 1:5 der Tunesier zum Auftakt gegen Schweden die Nachfolge von Sabri Lamouchi angetreten, das Vorrunden-Aus aber nicht verhindern können. Unter seiner Regie verloren die Nordafrikaner auch die Partien gegen Japan (0:4) und die Niederlande (1:3). Nach Achtelfinal-Einzug: Ägypten-Coach erregt Aufsehen Mit einer politischen Geste hat Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan nach dem Einzug in das Achtelfinale der Fußball-WM für Aufsehen gesorgt. In einem Video aus den sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie er nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien im Stadion Arlington die palästinensische Flagge zeigt. Das könnte ihm Ärger mit dem Weltfußballverband Fifa einhandeln. "Möge Gott unsere palästinensischen Brüder und Schwestern beschützen", sagte der 59-jährige Hassan in der Pressekonferenz. Das Fifa-Reglement untersagt das Verbreiten von politischen und religiösen Botschaften im Rahmen der WM. Schon bei der WM 2022 in Katar verbot die Organisation - unter anderem auch der deutschen Mannschaft - das Tragen von Armbinden der "One Love"-Kampagne. Rassismus-Skandal um Frankreich-Team Vor dem WM-Achtelfinale zwischen Paraguay und Frankreich (ab 23 Uhr im Liveticker bei t-online) ist es zu einem Rassismus-Skandal gekommen. Grund dafür sind Aussagen des ehemaligen paraguayischen Nationaltorhüters José Luis Chilavert. Dieser reagierte auf Aussagen des ehemaligen französischen Nationalspielers Christophe Dugarry, der in einer Radiosendung des französischen Senders RMC sagte, Paraguay werde eine "vernichtende Niederlage" kassieren. Das wollte Chilavert, der für seine emotionale Art und Weise bekannt ist, nicht auf sich sitzen lassen: "Christophe, du hast recht, bei der WM 1998 haben wir gegen Frankreich gespielt und jetzt trifft Paraguay auf eine afrikanische Mannschaft", schrieb der ehemalige Torwart auf "X". Es ist nicht das erste Mal, dass der 60-Jährige mit rassistischen oder homophoben Aussagen auffällt. Im Februar vergangenen Jahres griff er während einer Sendung des paraguayischen Radiosenders "Radio Rivadavia" Vinicius Jr. und Kylian Mbappé an. Dabei behauptete er unter anderem, der französische Angreifer lebe "mit einer Transgender-Person zusammen". Außerdem erklärte er, "Fußball sei ein Spielfeld, das Männern vorbehalten ist". In derselben Sendung beklagte er zudem, dass "Fußball seit der Einführung von Mikrofonen und Kameras verweichlicht ist". Sicher geglaubter Wechsel von WM-Kapitän geplatzt Eigentlich wollte Granit Xhaka nach der WM vom AFC Sunderland zum FC Chelsea und seinem ehemaligen Trainer Xabi Alonso wechseln. Doch obwohl sich Spieler und Klub schon einig waren, scheitert der Wechsel. Warum der eigentlich schon fast abgeschlossene Transfer nicht stattfindet, lesen Sie hier. WM-Achtelfinale: Tchouaméni fehlt Frankreich WM-Topfavorit Frankreich muss in seinem Achtelfinale auf Mittelfeldstar Aurélien Tchouaméni verzichten. Wie der Radiosender RMC Sport herausgefunden hat, fällt der Sechser von Real Madrid (26, 49 Länderspiele) gegen Paraguay (23 Uhr/MagentaTV) aufgrund von Muskelbeschwerden aus. Demnach hat sich der Mittelfeldspieler am Vorabend des Spiels verletzt. Er stehe Trainer Didier Deschamps in einem Viertelfinale gegen Co-Gastgeber Kanada oder Marokko aber wohl wieder zur Verfügung. Tchouaméni ist eine feste Größe in den Reihen der Équipe Tricolore: Drei von vier WM-Partien Frankreichs bestritt er über die volle Distanz – wie auch zuletzt beim 3:0 im Sechzehntelfinale gegen Schweden. Im französischen Starensemble könnte neben dem auf der Doppelsechs ebenfalls gesetzten Adrien Rabiot der Ex-Gladbacher Manu Koné ins Team rotieren. WM: Messi verlässt den Platz mit einer Beule So gezeichnet verlässt Lionel Messi selten einen Rasen. Der 3:2-Kraftakt der argentinischen Nationalmannschaft nach Verlängerung in Miami gegen den WM-Außenseiter Kap Verde verlangte aber auch dem achtmaligen Weltfußballer einiges ab. Über dem rechten Auge auf der Stirn trug Messi eine deutliche Beule davon. Der mittlerweile 39-Jährige war in der Nachspielzeit der 90 Minuten nach einer Attacke gestürzt. Er prallte dabei mit dem Kopf an das Knie seines Gegenspielers. Zuvor hatte Messi in dem spannenden Sechzehntelfinale den Titelverteidiger mit einem Tor in seiner typischen Art nach einer famosen Ballannahme in Führung gebracht. Es war bereits sein siebtes Tor im vierten Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. "Wir wussten, dass es ein hartes Spiel werden würde", sagte Messi nach der Partie. Aber die argentinische Nationalmannschaft, die in der 111. Minute durch ein Eigentor das entscheidende 3:2 bejubelte, kämpfe bis zum Schluss, betonte der Kapitän der Albiceleste. Notfalls auch mit Beule. Nach WM-Aus: Kimmich sollte aus DFB-Team zurücktreten Joshua Kimmich spielte mit der deutschen Nationalmannschaft die dritte enttäuschende Weltmeisterschaft in Folge. Auch um den Kapitän wird in Deutschland diskutiert. Bei der schwachen WM spielte er als Rechtsverteidiger und konnte in keinem Spiel überzeugen. Deutliche Worte findet TV-Experte Didi Hamann. Der 52-Jährige legt Kimmich nahe, seine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und für junge Spieler Platz zu machen. Mehr dazu lesen Sie hier. Nach Hin und Her: WM-Spiel von England steigt wie geplant Das Achtelfinale zwischen Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18 Uhr (im Liveticker bei t-online) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband Fifa hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet. Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte von einem "Schlag in den Magen" gesprochen, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula. "Anstoßzeit nach FIFA-Kehrtwende unverändert", schrieb die BBC. Der Sender Sky News sowie das Portal "The Athletic" schickten zu der Entwicklung gar eine Eilmeldung. Sollte es dabei bleiben, hätte es am Freitag viel Aufregung um nichts gegeben. Eine Vorverlegung hätte auch Einfluss auf die Partie von Rekordweltmeister Brasilien gegen Norwegen gehabt, die um 22 Uhr deutscher Zeit in New York angepfiffen werden soll. Wegen eines schweren Gewitters hatte zuletzt das Sechszehntelfinale der Mexikaner gegen Ecuador aus Sicherheitsgründen mit einer Stunde Verspätung begonnen. In der Nähe des Stadions war es zu Blitzeinschlägen gekommen. WM 2026: Kolumbien schlägt Ghana und komplettiert Achtelfinale In den frühen Morgenstunden des Samstags stand das letzte Sechzehntelfinale dieser Weltmeisterschaft auf dem Programm. Kolumbien hat sich dabei mit 1:0 (1:0) gegen Ghana durchgesetzt. Die Südamerikaner sicherten sich damit das letzte Ticket für das Achtelfinale. In der nächsten Runde treffen sie am Dienstag auf die Schweiz (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online). Mit Ghana ist unterdessen eine weitere afrikanische Nation ausgeschieden: Zehn Teams hatten sich für das Turnier qualifiziert, neun für das Sechzehntelfinale. Mit Marokko und Ägypten sind nun nur noch zwei Mannschaften Afrikas vertreten. Argentinien zittert sich ins WM-Achtelfinale Als amtierender Weltmeister gilt Argentinien auch in diesem Jahr als einer der großen Turnierfavoriten. In der Nacht von Freitag auf Samstag hatten die Südamerikaner im Sechzehntelfinale gegen Kap Verde dennoch große Probleme, setzten sich am Ende eines mühevollen Spiels mit 3:2 nach Verlängerung durch. Lionel Messi brachte Argentinien zunächst mit seinem siebten Treffer bei dieser WM auf Kurs (29. Minute), Deroy Duarte führte mit seinem Ausgleichstreffer aber die Verlängerung herbei (59.). In dieser überschlugen sich die Ereignisse: Lisandro Martínez brachte die Albiceleste (argentinische Fußball-Nationalmannschaft) wieder in Führung (93.), Sidny Lopes Cabral glich sehenswert aus (103.). Ein Eigentor von Diney sicherte dem Weltmeister schließlich das Weiterkommen (111.). Argentinien trifft im Achtelfinale am Dienstag auf Ägypten (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online). Frankreichs WM-Star Michael Olise muss behandelt werden In der mit Stars besetzten französischen Nationalmannschaft gehört Michael Olise vom FC Bayern zu den herausragenden Akteuren bei der WM. Fünf Tore hat er bereits vorbereitet, ist damit der bisher beste Vorlagengeber dieses Turniers. Entsprechend groß war der Schreck, als Olise im Abschlusstraining vor dem Achtelfinale gegen Paraguay behandelt werden musste. Aufnahmen von der Trainingseinheit zeigen, dass sich Olise den linken Fuß gehalten hat. Laut Sky folgte aber schon nach wenigen Minuten die Entwarnung. Es handle sich um einen kleinen Cut aus dem Sechzehntelfinale gegen Schweden, der noch einmal getaped werden musste. Für das Duell mit Paraguay steht er demnach zur Verfügung. Freitag, 03. Juli Jürgen Klopp äußert sich zum Stand der DFB-Gespräche Nach der Trennung von Julian Nagelsmann sucht die deutsche Nationalmannschaft einen neuen Trainer. Jürgen Klopp ist der Topkandidat – und äußerte sich bei MagentaTV nun selbst ausführlich zum Stand der Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund . Nach WM-Debakel: Mertesacker flirtet mit DFB-Posten Der DFB wird sich nach dem WM-Debakel nicht nur auf der Bundestrainer-Position neu aufstellen. Für eine Position im Verband hat sich nun auch ein Ex-Nationalspieler ins Gespräch gebracht. Im ZDF fand Per Mertesacker auf Nachfrage deutliche Worte bezüglich eines DFB-Jobs. Klopp-Werbung mit Anspielung auf Bundestrainer-Job Nach dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann gilt Jürgen Klopp als Topfavorit auf die Nachfolge des 38-Jährigen. Der DFB hatte in der Pressemitteilung zur Trennung von Nagelsmann bereits mitgeteilt, dass Gespräche mit Klopp aufgenommen worden seien und der Trainer seine grundlegende Bereitschaft bekundet habe, das DFB-Team zu übernehmen. Auch einer von Klopps Werbepartnern griff die neuesten Entwicklungen nun auf und erlaubte sich in einem Werbeplakat einen Scherz. Die Firma, eine bekannte Autovermietung, druckte ein Bild Klopps kurzerhand neben ein Auto und schrieb dazu: "Bekloppt, wer den nicht nimmt. Noch heute Chef werden, z.B. im 5er BMW". Berichte: Influencer schenkt Mexiko-Team Nobel-Uhren Mit dem Geschenk hatten die mexikanischen Spieler nicht gerechnet. Der US-amerikanische Youtube-Star Stephen Deleonardis, bekannt als "Steve Will Do it", überraschte mexikanischen Medienberichten zufolge die Mannschaft des WM-Mitgastgebers samt Trainer Javier Aguirre mit Uhren einer weltbekannten Schweizer Luxusmarke. Der Internet-Star, der dafür bekannt ist, auch mit seinem Reichtum protzen, kam dafür extra ins WM-Camp im Süden von Mexiko-Stadt. Es habe sich "wie ein Lauffeuer verbreitet, die Fußballer hätten überrascht und begeistert auf die Geschenke reagiert", schrieb "Récord". Laut "Excélsior" soll sich der Gesamtwert der Uhren auf über eine Million US-Dollar, umgerechnet rund 875.000 Euro, belaufen haben. "Steve Will Do it" hatte zuvor auf die Mexikaner im Sechzehntelfinale gegen Ecuador gewettet und gewonnen. Allein der Einsatz soll Berichten zufolge bei zwei Millionen US-Dollar gelegen haben. Niederländischer Verband geht gegen rassistische Kommentare vor Nach den rassistischen Beleidigungen gegen einige Spieler der Nationalmannschaft hat der niederländische Verband nach eigenen Angaben Anzeige beim Generalstaatsanwalt der Niederlande erstattet. "Es ist leider nie möglich, lückenlos zu sein, jede rassistische Reaktion zu erkennen und zu sanktionieren, aber der KNVB ist sehr darum bemüht, ein ganz deutliches Signal zu senden: Es gibt Grenzen, und wer sie überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen", heißt es in einer Verbandsmitteilung. Das Oranje-Team war bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert. Dabei hatten Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville verschossen und waren danach in den sozialen Medien zum Teil rassistisch beleidigt worden. Das Trio schloss deshalb die Kommentarfunktionen in den jeweiligen Accounts. "Fußball bringt Millionen verschiedene Menschen zusammen und Diskriminierung sorgt für das Gegenteil. Das widerspricht also allem, wofür der Fußball steht", hieß es in einer Stellungnahme des Verbands am Tag nach dem WM-Aus. Nun seien bereits einige Posts bei X gelöscht worden. Auch als Bundestrainer: Klopp bleibt wohl TV-Experte Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann soll Jürgen Klopp neuer Bundestrainer werden. Auch in dieser Funktion könnte er jedoch noch als TV-Experte vor der Kamera stehen. Mehr dazu lesen Sie hier. Lothar Matthäus wirft DFB Millionen-Fehler vor Der Rekordnationalspieler kritisiert den DFB für die Vertragsgestaltung mit dem Ex-Bundestrainer. Der Grund: Auf den Verband kommt eine Millionen-Abfindung zu. Mehr dazu lesen Sie hier. Ältere Nachrichten zur WM finden Sie hier.






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