Добавить новость
103news.com
World News
Июль
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28
29
30
31

Personalrochade: La Mannschaft: Auf wen Friedrich Merz jetzt setzt

0
Stern 

Operation Neustart? Friedrich Merz baut das CDU-Spitzenpersonal um. Darunter: die erste Kanzleramtschefin, ein grandioser Netzwerker  – und ein kleiner Coup.

So viel Personal hätte Friedrich Merz, Kanzler und CDU-Chef, nicht austauschen müssen. Nachdem Jens Spahn wegen seines von einer Leihmutter ausgetragenen Kindes als Fraktionschef zurücktreten musste, hätte der Kanzler es bei einer Nachbesetzung belassen können. Stattdessen drehte sich das Personalkarussell in den vergangenen Tagen munter.

Der Sauerländer im Umfragetief wollte den unerwarteten Rücktritt als Chance für eine größere Neuaufstellung nutzen, in der Hoffnung, dass dies seiner Regierung neue Impulse bringe. Dabei hat er einiges verstolpert – vor allem kommunikativ. Ein Blick auf die wichtigsten seiner neuen Auserwählten, die jetzt die Wende bringen sollen:

Nina Warken: Merz’ neue Kanzleramtschefin

Nina Warken rückt ins Zentrum der Macht: Die bisherige Gesundheitsministerin wird Kanzleramtschefin, als erste Frau in dieser Position. Es ist eine rasante Karriere der Juristin, die Merz als parlamentarische Geschäftsführerin im Bundestag besser kennenlernte. Dass er sie zur Ministerin machte, kam für viele überraschend. 

Nur ein gutes Jahr später zeigt sich: Der 47-Jährigen wird inzwischen offenbar so gut wie alles zugetraut. Das liegt vor allem daran, dass sie nach einem holprigen Start im Amt zuletzt ein großes Spargesetz in der Krankenversicherung gegen massive Widerstände durchsetzte. Nun soll sie im Kanzleramt den Überblick behalten und dafür sorgen, dass die Koalitions-Maschinerie besser funktioniert. Zwar hat sich Warken vor ihrem Wechsel dem Vernehmen nach mehrfach Bedenkzeit erbeten, machtbewusst ist sie aber durchaus.

Carsten Linnemann: Gesundheitsminister

Bislang ist Carsten Linnemann nicht mit gesundheitspolitischer Expertise aufgefallen, auch wenn er als CDU-Generalsekretär mit der Forderung auf sich aufmerksam machte, die Zahl der Krankenkassen drastisch zu reduzieren. Sein Motto: „Einfach mal machen.“ Nun kann der neue Gesundheitsminister beweisen, wie ernst es ihm damit ist. 

Vor dem Start ins neue Amt aber holte den promovierten Volkswirt eine Aussage aus dem vergangenen Jahr ein, als er öffentlich an seiner Eignung als Gesundheitsminister zweifelte: Da wäre er „wahrscheinlich nicht erfolgreich“ gewesen. Vor dem Start der Regierung Merz war er für mehrere Ministerämter gehandelt worden. Nun übernimmt er ein Ressort, in dem Reformen von größter Bedeutung für die Regierung sind – und gleichzeitig schwer durchzusetzen. Der 48-Jährige beteuert, er habe einen „Höllenrespekt“.

Philipp Amthor: Bund-Länder-Koordinator

Schon bevor er in den Bundestag einzog, hatte Philipp Amthor das Netzwerken perfektioniert: In Ordnern sammelte er Listen von Teilnehmern und Rednern bei Veranstaltungen, die er besucht hatte. ­­Er beherrschte, was andere ein ganzes Politikerleben lang nicht meistern: Kontakte gezielt knüpfen, und – viel schwieriger – sie pflegen. Für seine neue Aufgabe ist das hilfreich. 

Der bisherige Staatssekretär im Digitalministerium soll künftig als Staatsminister im Kanzleramt die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Bundesländern koordinieren. Seinem Vorgänger Michael Meister wurde vorgeworfen, er habe zu wenig über große Vorhaben kommuniziert, das Scheitern der steuerfreien Entlastungsprämie im Bundesrat wird auch ihm angelastet. Mit dem Netzwerker Amthor soll das nun besser werden.

Steffen Bilger: Verkehrsminister

Nein, so wollte Steffen Bilger bestimmt nicht ins Kabinett gelangen. Der Vorgänger Patrick Schnieder gedemütigt – und er selbst nach der Absage des Kanzler-Favoriten Fritz Güntzler nur zweite Wahl: Auf diese missliche Art und Weise wird nun Bilger Verkehrsminister.

Das heißt aber nicht, dass der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion ungeeignet für das Ressort ist. Der 47-jährige Volljurist saß nach seinem Einzug in den Bundestag im Jahr 2009 viele Jahre im Verkehrsausschuss, bevor er ab 2018 für gut drei Jahre als Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium amtierte. Er kennt also das Ministerium und die Themen.

Thorsten Frei: Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion

Bevor die aktuelle Bundesregierung gebildet wurde, soll Thorsten Frei vor allem einen Wunsch gehabt haben: den Vorsitz der Unionsfraktion zu übernehmen. Nachdem er dem Oppositionsführer Merz als Parlamentarischer Geschäftsführer gedient hatte, hielt er sich dafür geeignet, die Abgeordneten auf die Regierungslinie einzuschwören. 

Doch dann drängelte sich Jens Spahn an die Spitze der Fraktion – und Frei wechselte mit seinem Chef in die Regierung, um das Kanzleramt zu leiten. Besonders glücklich agierte er dort nicht, handwerkliche Fehler und Kommunikationspannen häuften sich. Dank Spahns Selbstdemontage darf Frei mit knapp 53 doch noch seinen Wunschjob übernehmen. Dort wird er mehr Geschick als im Kanzleramt benötigen, um die gut 200 Abgeordneten zu bändigen.  

Franziska Hoppermann: CDU-Generalsekretärin

Mit der Berufung einer Hamburgerin gelingt Merz eine kleine Überraschung: Die bisherige Bundesschatzmeisterin wird CDU-Generalsekretärin. In der Öffentlichkeit ist die 44-Jährige weitgehend unbekannt. Weshalb es durchaus Zweifler gibt: Füllt sie die Rolle einer Parteigenerälin aus? Als Person genießt die Mutter eines Sohnes unter Parteifreunden aber einen guten Ruf. Sie sei durchsetzungsstark, strukturiert, eine kluge Sachpolitikerin. Fachgebiet: Modernisierung der Verwaltung. Die täte auch der CDU-Parteizentrale gut.

Parteichef Merz löst mit Hoppermanns Berufung gleich drei Probleme: Mit ihr rückt eine Vertreterin des CDU-Arbeitnehmerflügels in die Führung auf. Die Katholiken dürften sich besser repräsentiert fühlen, denn Hoppermann ist gläubig, war Messdienerin, ihr Mann ist Kirchenmusiker. Und es endet in der Partei die Zeit des Männerclubs um Merz. Der war, man höre und staune, auch vielen Christdemokraten suspekt.







Губернаторы России





Губернаторы России
103news.net – это самые свежие новости из регионов и со всего мира в прямом эфире 24 часа в сутки 7 дней в неделю на всех языках мира без цензуры и предвзятости редактора. Не новости делают нас, а мы – делаем новости. Наши новости опубликованы живыми людьми в формате онлайн. Вы всегда можете добавить свои новости сиюминутно – здесь и прочитать их тут же и – сейчас в России, в Украине и в мире по темам в режиме 24/7 ежесекундно. А теперь ещё - регионы, Крым, Москва и Россия.

Moscow.media


103news.comмеждународная интерактивная информационная сеть (ежеминутные новости с ежедневным интелектуальным архивом). Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. "103 Новости" — абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию.

Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам объективный срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть — онлайн (с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии).

103news.com — живые новости в прямом эфире!

В любую минуту Вы можете добавить свою новость мгновенно — здесь.

Музыкальные новости




Спорт в России и мире



Новости Крыма на Sevpoisk.ru



Частные объявления в Вашем городе, в Вашем регионе и в России