Ein Trump-Kandidat verliert. Trump äußert sich zu seinem Favoriten für die nächste Präsidentschaftswahl. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 6. August Trump spricht sich wohl für JD Vance als Nachfolger aus US-Präsident Donald Trump hat sich laut einem Medienbericht über seinen gewünschten Nachfolger geäußert. Laut der Zeitung "Washington Post" soll sich Trump gegenüber Großspendern für seinen Stellvertreter JD Vance ausgesprochen haben. "Letztendlich müssen wir JD wählen", zitierte das Blatt den US-Präsidenten. Die nächste Präsidentschaftswahl in den USA findet im Jahr 2028 statt. Trump hat wiederholt Spekulationen angeheizt, er selbst könnte für eine weitere Amtszeit kandidieren . Er liebäugelte aber auch schon mit seinem Außenminister Marco Rubio für eine Nachfolge oder für Vance und Rubio als Kandidaten-Duo. Aus Trumps Umfeld hieß es, die jüngste Äußerung sei eine Privatmeinung des Präsidenten. US-Firmen müssen 53 Millionen Eier spenden Wegen des Vorwurfs der illegalen Preisabsprache müssen drei Eier-Großproduzenten in den USA 53 Millionen Eier an Ausgabestellen für kostenlose Lebensmittel spenden. Die entsprechende Einigung zwischen der Justiz und den drei Konzernen wurde am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft von New York verkündet. Diese hatte Cal-Maine Foods, Versova und Hickman's Egg Ranch vorgeworfen, über Jahre hinweg illegale Absprachen zur Beeinflussung der Eierpreise getätigt zu haben. "Es ist unverantwortlich, dass diese Unternehmen sich zum Nachteil hart arbeitender New Yorker verschworen haben, um die Eierpreise in die Höhe zu treiben - nur um sich selbst zu bereichern", erklärte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James bei der Bekanntgabe der Einigung. Mehr über das Eierurteil in den USA lesen Sie hier. Trumps "Marine One" kommt Passagierjet nahe Ein Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord soll einem Passagierjet über der US-Hauptstadt Washington , D.C. sehr nahe gekommen sein. Wie die "New York Times" (NYT) berichtet, habe der Abstand unter einer Meile, etwa 1,6 Kilometer, gelegen. Der Vorfall soll sich am Dienstag zugetragen haben. Zuvor soll es Kommunikationsstörungen zwischen den Fluglotsen im Kontrollturm des Ronald-Reagan-Airports und der Hubschrauberbesatzung gegeben haben. Trump war auf dem Weg zur Andrews-Airbase. Die Besatzung teilte dreimal dem Tower mit, dass sie jetzt mit der "Marine One" abhebt, wie auf der Webseite atc.com zu hören ist. Doch die Lotsen bekamen dies offenbar nicht mit. Der Präsidenten-Hubschrauber sei dann in den Flugpfad eines Flugzeuges der Envoy Air geraten. Das Weiße Haus erklärte, Trump sei nicht in Gefahr gewesen, man solle aber enger mit den Flugbehörden zusammenarbeiten. Die Flugbehörde FAA sagte der NYT, es habe einen Moment der Unterbrechung gegeben. Mittwoch, 5. August Trump-Favorit verliert überraschend Im republikanischen Vorwahlkampf im 8. Wahlbezirk von Michigan hat sich eine ungewöhnliche Konstellation ergeben: Der von Donald Trump unterstützte Kandidat Amir Hassan verlor deutlich gegen Tom Smith – einen Mitbewerber, der seinen Wahlkampf zwischenzeitlich ausgesetzt hatte. Besonders brisant ist das, weil der 8. Distrikt als "purple" gilt, also als politisch hart umkämpfter Wahlkreis mit Bedeutung für das nationale Kräfteverhältnis. Hassan, Navy-Veteran und ehemaliger Polizeibeamter aus Flint, war zuletzt noch gemeinsam mit Trump bei einer Kundgebung in Milford, Michigan, aufgetreten und galt als Favorit des Präsidenten. Dennoch unterlag er klar Tom Smith, einem pensionierten Ingenieur. Smith hatte Mitte Juli seinen Wahlkampf vorübergehend beendet und stattdessen einen anderen Kandidaten unterstützt, der in der Vorwahl nur den dritten Platz erreichte. Nun kündigte Smith an, wieder vollständig in den Wahlkampf einzusteigen und die demokratische Abgeordnete Kristen McDonald Rivet herauszufordern, die den Distrikt bislang in ihrer ersten Amtszeit vertritt. Auch bei den Demokraten gab es eine richtungsweisende Entscheidung in Michigan: Der Sozialist Abdul El-Sayed setzte sich gegen die Kandidatin des Partei-Establishments durch, die erfahrene Kongressabgeordnete Haley Stevens. El-Sayed sagte, die Demokraten müssten geschlossen dafür kämpfen, dem "historisch korrupten" Präsidenten Donald Trump und seinen Republikanern einen Denkzettel zu verpassen. Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen Zwei Tage vor einem geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump ist auf einem ihm gehörenden Golfplatz in Kalifornien ein bewaffneter Mann festgenommen worden. Der 38-Jährige sei von zivilen Bundesagenten beobachtet worden, wie er über das in der Nähe von Los Angeles gelegene Golfplatzgelände gelaufen sei und sich dabei verdächtig verhalten habe, erklärte am Dienstag (Ortszeit) die Polizei. Am Abend wollte Trump den Golfklub besuchen. Der Mann wurde den Angaben zufolge am Sonntag festgenommen, als er "über das Gelände des Golfplatzes ging, Fotos und Videos aufnahm und den Anschein erweckte, als würde er die Aktivitäten zur Sicherheitsplanung beobachten". Bei ihm und in seinem Auto seien eine Pistole und Patronen gefunden worden. Der 38-Jährige stamme aus der nahegelegenen Stadt Downey. Der "Trump National Golf Club" liegt in Ranchos Palos Verdes in der Nähe von Los Angeles. Dort wollte Trump am Dienstagabend an einem Dinner seiner Republikanischen Partei teilnehmen. Dienstag, 4. August Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt Der neue US-Geheimdienstkoordinator Jay Clayton hat sein Amt angetreten. Der 60-jährige Jurist wurde am Dienstag im Beisein von Präsident Donald Trump von Finanzminister Scott Bessent vereidigt, wie ein Video des Weißen Hauses zeigt. Clayton hat damit die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste. Zu ihnen gehören der Auslandsgeheimdienst CIA und die Bundespolizei FBI. "Jay Clayton wird offiziell als US-Direktor der nationalen Nachrichtendienste vereidigt", schrieb Trumps Kommunikationsberaterin Margo Martin zu dem Video. Trump applaudiert dem Juristen auf der Aufnahme. Clayton war zuletzt Bundesanwalt im südlichen Bezirk des Bundesstaates New York. Der US-Präsident hatte ihn im Juni nominiert, nachdem es eine Kongressrevolte gegen seinen unerfahrenen Wunschkandidaten Bill Pulte gegeben hatte. Der 38-jährige Immobilienexperte Pulte hatte Trump geholfen, gegen politische Widersacher vorzugehen. Aber auch Clayton geriet zuletzt in die Kritik. Er hatte noch als Bundesanwalt Journalisten der "New York Times" vorgeladen, die über Sicherheitsmängel bei Trumps neuem Präsidentenflugzeug berichtet hatten, das Katar den USA geschenkt hatte. Nach einer juristischen Beschwerde der Zeitung zog die Bundesanwaltschaft die Vorladung wieder zurück. "Führende Kraft": Trump-Regierung lobt Deutschland Die USA haben sich kurz nach dem Start der Überprüfung ihrer Truppenpräsenz in Europa überraschend positiv über Deutschlands Verteidigungsstrategie geäußert. "Durch sein Handeln positioniert sich Deutschland als eine der führenden Kräfte der konventionellen Verteidigung Europas", schrieb Unterstaatssekretär Elbridge Colby, die Nummer Drei in der Hierarchie des Pentagon, auf der Plattform X nach einem Treffen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer. Er verwies dabei auf "Deutschlands historische und höchst lobenswerte neue Militärstrategie", ohne Einzelheiten zu nennen. Der Plan samt der Zusage des sogenannten Fünf-Prozent-Ziels würde eine Neuausrichtung der Nato erheblich beschleunigen und die Abschreckungsfähigkeiten des Bündnisses stärken. Trump: Exxon & Co verdienen zu viel Donald Trump kritisiert inmitten der hohen Spritpreise auch in den USA große Ölkonzerne wie Chevron und Exxon Mobil. Die Unternehmen würden zu viel Geld verdienen. "Das gefällt mir nicht", sagt Trump vor Reportern. Er fordert die Branche auf, dazu beizutragen, die Kraftstoffpreise niedrig zu halten. Die Preise sind weltweit und auch in den USA derzeit relativ hoch. Einer der Gründe dafür ist der von den USA und Israel begonnene Krieg gegen den Iran . Im November gibt es Zwischenwahlen in den USA, und die hohen Preise kommen auch bei vielen Wählern von Trumps Republikanern nicht gut an.