MV-Wahl 2026: Wahlumfrage zeigt Trend – CDU bangt
Im September findet in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Die Umfragen vor der MV-Wahl sehen die AfD vor den anderen Parteien. Die neunte Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern (MV) findet am 20. September 2026 statt. 19 Parteien stehen am Wahlsonntag auf dem Stimmzettel. Insgesamt stellen sich 313 Kandidatinnen und Kandidaten für einen Sitz im Schweriner Landesparlament zur Wahl. Wahlberechtigt sind bei der MV-Landtagswahl 2026 alle Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, die zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Weiterhin müssen sie gemäß dem Melderegister seit mindestens 37 Tagen ihren Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben und dürfen nicht durch einen Richterspruch vom Wahlrecht ausgeschlossen worden sein. Landtagswahl 2026: Der Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Interview Wahlumfragen in Mecklenburg-Vorpommern bilden Trend ab Die Umfragen vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern geben zum Zeitpunkt der Erhebung nur Aufschluss darüber, welche Tendenz sich für die MV-Wahl 2026 abzeichnet. Eine genaue Prognose im Hinblick auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern lässt sich durch die Wahlumfragen allerdings nicht abgeben. Vielmehr sind die Umfragen vor der MV-Wahl 2026 eine Momentaufnahme, die zeigt, wie die Parteien bei Themen punkten, die zu dem jeweiligen Zeitpunkt die politische Debatte bestimmen. Wahlumfragen zur MV-Wahl 2026 im Überblick: SPD stabilisiert sich Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig den Abstand zur AfD auf zwei Prozentpunkte verringert. In einer am 16. September 2026 veröffentlichten neuen Umfrage zur MV-Wahl 2026 des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung liegt die AfD zwar mit 37 Prozent unverändert vorn. Schwesigs SPD kann aber den Trend der vergangenen Wochen verfestigen und erreicht nun 35 Prozent. Aktuelle Wahlumfrage für Mecklenburg-Vorpommern Hinter den Sozialdemokraten folgt in der aktuellen Wahlumfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mit deutlichem Abstand als drittstärkste Kraft die derzeit mitregierende Linkspartei mit 10 Prozent. Die Linke überholt damit die CDU , die nur noch auf 7 Prozent kommt. Die Grünen sieht die Umfrage zur MV-Wahl bei 5 Prozent. Mit diesem Ergebnis würde die Partei am 20. September erneut in den Landtag einziehen. Das BSW dagegen scheitert laut Insa mit 3 Prozent an der Fünfprozenthürde. Die FDP listet Forsa unter "Sonstige Parteien". Umfrage zur MV-Wahl: Wer regieren könnte Weil es für die Grünen knapp aussieht, setzt die Partei auch auf taktische Stimmen aus dem linken Lager. Die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen , Claudia Müller, sagte in einer TV-Runde der vier kleineren Parteien mit Chancen auf Landtagseinzug im NDR am Dienstagabend: "Wer Schwesig will, muss Grün wählen". Eine stabile Landesregierung gebe es nur mit den Grünen. Nach der Umfrage reicht es für Rot-Rot-Grün – sofern die Grünen wieder ins Schweriner Schloss einziehen. Insa befragte vom 8. bis zum 15. September online insgesamt 1.000 Wahlberechtigte. Ältere Wahlumfrage in Mecklenburg-Vorpommern Bereits in der vorangegangenen Umfrage hatte die SPD weiter zur AfD aufgeschlossen. Das ZDF-"Politbarometer Extra" für Mecklenburg-Vorpommern sieht die AfD derzeit bei 37 Prozent, 3 Punkte vor der SPD. Die CDU steht demnach bei 7 Prozent – das wäre ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik. Der Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz droht damit eine weitere heftige Schlappe nach ihrem Debakel bei der jüngsten Wahl in Sachsen-Anhalt. Der Vorsprung der AfD vor den Sozialdemokraten fällt in der repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF deutlich kleiner aus als noch vor wenigen Monaten in Umfragen anderer Institute. Dies bestätigt das Bild, das auch andere Meinungsforscher in den vergangenen Wochen ermittelten. Nach den ZDF-Zahlen steht die Linke auf Platz drei mit 10 Prozent. Die Grünen kommen auf 5 Prozent, das BSW liegt bei 4 Prozent. Für den Einzug in den Landtag gilt auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Fünfprozenthürde. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte zwischen dem 7. und 10. September 1.053 Wahlberechtigte. Insa-Umfrage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern Zehn Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hatte die AfD einer Umfrage zufolge ihren Vorsprung noch ausgebaut. In der Umfrage von Infratest dimap nach der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt kommt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf 33 Prozent und kann sich damit im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage um 1 Prozentpunkt steigern. Die AfD kommt auf 38 Prozent – ein Plus von 3 Prozentpunkten im Vergleich zur Anfang September veröffentlichten Vorgänger-Umfrage. Die CDU erhält in der Umfrage im Auftrag der ARD 7 Prozent (minus 1 Prozentpunkt). Das wäre ihr schlechtestes Ergebnis in dem Bundesland und auch das schlechteste bei einer Landtags- oder Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Linkspartei bekommt in der Umfrage 9 Prozent Zustimmung (minus 2 Prozentpunkte). Die Grünen liegen unverändert bei 5 Prozent, das BSW bei 4 Prozent und damit unter der Fünfprozenthürde. Infratest dimap hat nach eigenen Angaben vom 7. bis 9. September und damit nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1.556 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern teils telefonisch, teils online befragt. Die Fehlerquote wird mit 2 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 10 Prozent und 3 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 50 Prozent angegeben. Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Wie verlässlich sind Umfragen? Die Forschungsgruppe Wahlen hat sich mit der Aussagekraft und dem möglichen Einfluss von Wahlumfragen befasst. Das Institut weist darauf hin, dass die sogenannte Sonntagsfrage lediglich die aktuelle politische Stimmung abbildet, aber nicht zwingend vorhersagt, wo die Menschen später tatsächlich ihr Kreuz auf dem Stimmzettel für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern setzen werden. Umfragen können die Wahlentscheidung dennoch maßgeblich beeinflussen. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Universitäten Potsdam und Wien: Parteien, die in Umfragen nahe der Fünfprozenthürde liegen, scheitern am Wahltag deutlich häufiger am Einzug ins Parlament. Eine präzise Prognose wird zudem dadurch erschwert, dass Befragte ihre tatsächlichen Einstellungen in Umfragen nicht immer unverfälscht wiedergeben. Überdies entscheiden immer mehr Wählerinnen und Wähler erst kurz vor dem Wahltag, welcher Partei sie ihre Stimme geben.
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