Rund um die Erdbeere: Karls temporäres Erlebnisdorf in Wernigerode wohl auch 2027
Das Erlebnisdorf von Karls soll Wernigerode auch 2027 erhalten bleiben, wenn auch weiter nur als Pop-up-Version. Was erwartet der Tourismuschef?
Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst werde es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen, teilte die Stadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit und bestätigte einen Bericht der „Magdeburger Volksstimme“. Geplant sei, dass es im kommenden Frühjahr seine Tore wieder öffnen soll.
Das reguläre Erlebnis-Dorf rund um das Thema Erdbeeren soll dann im Frühjahr 2028 als erstes seiner Art in Sachsen-Anhalt in Betrieb gehen. Dauerhaft sollen etwa 180 Arbeitsplätze geschaffen werden. „Wir erhoffen uns durch die Investitionen von Karls eine nochmalige Attraktivierung des Standortes Wernigerode für den Familien-Tourismus“, sagte Andreas Meling, Geschäftsführer der Wernigerode Tourismus GmbH. „Unser Wunsch ist es, das mit der Investition die Verweildauer erhöht wird. Dann haben alle etwas davon.“
Karls hat sich von einem Erdbeer-Anbaubetrieb in Mecklenburg-Vorpommern zu einer beliebten Kette von Freizeitattraktionen für Familien entwickelt. Das Unternehmen ist besonders im Norden und Osten Deutschlands etabliert und hat sein Angebot deutlich über den Verkauf von Erdbeerprodukten hinaus erweitert. Weitere Standorte der Freizeitparks sind unter anderem in Rövershagen bei Rostock, Elstal bei Berlin und Döbeln in Mittelsachsen.
