"Hör mal wer da Remmert": Eine Schalke-Leihgabe trifft als Joker dreimal in sechs Minuten und sorgt damit für einen Drittliga-Rekord. Der Trainer vergleicht das Drehbuch mit Hochglanz in den USA. Dietmar Hirsch wähnte sich am Walk of Fame in Los Angeles statt in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg. "Sowas geht nur in Hollywood und hier, das ist unfassbar", sagte der Trainer des Drittliga-Tabellenführer MSV Duisburg nach dem wilden 3:2 (0:2) gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim bei Magentasport. Was war passiert? Schalke-Leihgabe Peter Remmert erzielte innerhalb von sechs Minuten den schnellsten Hattrick der Drittliga-Historie. Mit seinen Treffern in der 71., 72. und 77. Minute ließ er den MSV jubeln. "Wir haben es alle komplett gedreht und Peter Remmert steht heute über allem. Jetzt müssen wir gucken, dass wir runterkommen und der Puls unter dreistellig kommt, dass ich am Dienstag wieder klar bin", sagte Trainer Hirsch. Remmert: "Dann explodiert auch das Stadion" Remmert, den der MSV in Anlehnung an die frühere US-Sitcom "Hör mal wer da hämmert" mit den Worten "Hör mal wer da Remmert" feierte, war erst zur Halbzeit ins Spiel gekommen. "Ich habe kein Zeitgefühl, es ging alles ziemlich schnell. Nach dem 2:2 ist das Momentum auf unserer Seite und dann explodiert natürlich auch das Stadion. Dann ist es für jeden Gegner schwer, standhaft zu bleiben", sagte der 21-Jährige, der derzeit von Bundesligist FC Schalke 04 an den MSV ausgeliehen ist.