Weltkarrieren trotz Diabetes: „Star Wars“ hätte es ohne Diabetes vielleicht nicht gegeben
Diabetes bedeutet nicht das Ende großer Pläne. Diese Menschen legten trotz des „Zuckers“ Weltkarrieren hin. „Star Wars“ hätte es ohne Diabetes vielleicht nicht gegeben.
Millionen von Menschen leiden an Diabetes. Das bedeutet, dass ihr Körper kein Insulin mehr produziert oder nicht mehr auf das Hormon reagiert. Das hat schwerwiegende Folgen. Denn normalerweise transportiert Insulin den Zucker aus der Nahrung in die Zellen, wo er sofort in Energie verwandelt wird. Bleibt das aus, kann der dauerhaft erhöhte Blutzuckerwert langfristig Adern, Nerven und Nieren zerstören.
Wie wichtig das Insulin ist, zeigt sich vorrangig dann, wenn es fehlt. Genau das ist bei Menschen mit Typ-1-Diabetes der Fall. Ihre Bauchspeicheldrüse kann das Hormon nicht mehr herstellen, weil die entsprechenden Zellen, die dafür zuständig sind, die Beta-Zellen, fast vollständig zerstört sind. Die Folge: Der Blutzucker steigt auf einen lebensgefährlichen Wert.
Verantwortlich für das Massensterben der Beta-Zellen ist das Immunsystem von Menschen mit Diabetes Typ 1. Die körpereigene Abwehr erkennt die Beta-Zellen nicht als Teil des Körpers an, sondern stuft sie als schädliche Eindringlinge ein und zerstört die vermeintlichen Schädlinge.
Bei Typ-2 Diabetes liegen die Ursachen anders. Insulin funktioniert wie ein Türöffner: Das Hormon sorgt dafür, dass die Körperzellen den Zucker aus dem Blut aufnehmen können. Menschen mit Diabetes Typ 2 benötigen jedoch im Laufe der Jahre immer mehr Insulin, um den Zucker in die Zellen zu bekommen, weil ihre Zellen mit der Zeit unempfindlicher für das Hormon werden – bis sie gar nicht mehr darauf reagieren. Um im Bild zu bleiben: Die Zelltür bleibt dann verschlossen. 90 Prozent aller Zuckerkranken leiden an dieser Form des Diabetes.
