Weinheim: Amtsgericht war nach Bombendrohung abgesperrt (Update)
Weinheim. (pol/dpa/keke/mün). Das Amtsgericht Weinheim ist am Dienstagvormittag geräumt worden. Zuvor war bei der Polizei Mannheim per Notruf gegen 8.30 Uhr eine Bombendrohung eingegangen, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage sagte. Etliche Polizeikräfte waren im Einsatz, Sprengstoff-Suchhunde wurden angefordert.
Wie der Revierleiter des Präsidiums Weinheim, Holger Behrendt, gegenüber der Presse erklärte, wurden daraufhin das Gebäude geräumt und auch etwa ein Dutzend Bewohner von Wohnungen in der Nachbarschaft evakuiert, das Gelände weiträumig abgesperrt.
Von einer Evakuierung der wenige hundert Meter Entfernung befindlichen Pestalozzischule und des Kindergartens wurde abgesehen. In Absprache mit der Schul- und Kindergartenleitung wurden die Schüler in der Großen Pause lediglich im Gebäudeinneren belassen.
❗#Weinheim: #Bombendrohung am #Amtsgericht:
— Polizei Mannheim (@PolizeiMannheim) 21. Mai 2019
Durchsuchungen mittlerweile abgeschlossen, Sperrungen aufgehoben, aber
????????dringend #Zeugengesucht - Anruf aus #Telefonzelle Bahnhofstraße/Ecke Luisenstraße https://t.co/a5cKbBombB pic.twitter.com/0HAJqvxWMA
Mit vier Sprengstoff-Suchhunden durchsuchten die Beamten das Innere des Gebäudes und den Außenbereich ohne Ergebnis, sodass die Absperrung gegen 11.40 Uhr wieder aufgehoben wurden. Schüler und Kindergartenkinder konnten ohne Gefahr ihren Heimweg antreten. Insgesamt waren hierbei 25 Beamte im Einsatz.
Ersten Ermittlungen zufolge, war der Drohanruf aus einer Telefonzelle in der Innenstadt abgesetzt worden. Die Spurensicherung an der Telefonzelle Ecke Bahnhofstraße und Luisenstraße wurde noch während des Einsatzes durchgeführt.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten" gegen Unbekannt.
Update: 21. Mai 2019, 12.10 Uhr
