Ittlingen: Neue Rampe für den Rathausplatz
Ittlingen. (fsd) Der Rathausvorplatz soll aufgewertet werden. Dafür hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung in der Festhalle einstimmig ausgesprochen. Mit dem positiven Beschluss beauftragte das Gremium die Verwaltung, die vergaberechtlichen Maßnahmen zur Sanierung in die Wege zu leiten.
Bereits mehrfach war die Aufwertung des Rathausvorplatzes Thema im Gemeinderat. Im vergangenen Februar beschloss das Gremium, das Gelände im Bereich des Kindergarteneingangs sowie im Durchgangsbereich zwischen Hauptstraße und Feuerwehrgerätehaus zu sanieren – vorbehaltlich der Bewilligung von Fördermitteln im Rahmen des Landessanierungsprogramms "Ortsmitte II". Der Verlängerungs- und Aufstockungsantrag wurde im April mit 170.000 Euro bewilligt.
"Wir wollen den Platz nicht nur modernisieren, sondern auch technisch besser abbilden", eröffnete Bürgermeister Kai Kohlenberger. So soll der Zugang zum Rathaus mithilfe einer Rampe einfacher gestaltet werden. Ebenso sollen beschädigtes Pflaster ausgetauscht und auch die verwitterten Mauern gereinigt werden. Darüber hinaus sind im Bereich des Kindergarteneingangs weitere Fahrradstellplätze vorgesehen.
Für das Vorhaben rechnet die Kommune mit Ausgaben von mehr als 36.000 Euro. Für die Freiflächengestaltung vor dem Rathaus hat die Verwaltung 107.000 Euro im Haushalt 2020 eingeplant. Somit werden die eingestellten Mittel nicht einmal zur Hälfte abgeschöpft. "Dass etwas getan werden muss, ist klar. Es geht nicht um die Optik, sondern um die Technik", sagte Ratsmitglied Bernd Schwab, der allerdings kritisierte, dass er über etwas abstimmen solle ohne zu wissen, welche Materialien verwendet werden sollen. "Ich will wissen, wie die Fahrradständer genau aussehen. Wir müssen auch an E-Bikes denken", ergänzte Schwab. Letzteres sei ein Thema, das man noch ins Leistungsverzeichnis aufnehmen müsste, sagte Kohlenberger. Nun werde erst einmal das Projekt auf den Weg gebracht. Die Entscheidungen darüber, ob eine Kastanie stehen bleibe, wie es sich Rätin Mareike Naumann-Hutzler wünscht, und welche Materialien verwendet werden, müssten noch gefällt werden und sind "ergebnisoffen".
