„Süddeutsche Zeitung“ entschuldigt sich bei Igor Levit
Mit dem Titel „Igor Levit ist müde“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung am 16. Oktober einen subjektiven und „stellenweise sehr polemischen Text über Igor Levit“ im Feuilleton. Darin ging es sowohl um ihn als Pianisten als auch um sein politisches Engagement.
„Manche empfinden den Text als antisemitisch, etliche sehen Levit als Künstler und Menschen herabgewürdigt. Auch er selbst sieht das so. Das tut uns leid, und deswegen bitten wir Igor Levit persönlich wie auch unsere Leserinnen und Leser um Entschuldigung“, heißt es von Wolfgang Krach und Judith Wittwer aus der Chefredaktion.
Auch innerhalb der Redaktion stieß der Text auf Kritik: Unter anderem der Begriff „Opferanspruchsideologie“ und die Frage, ob sein Engagement gegen Rechtsextremismus „nur ein lustiges Hobby“ sei, wurden harsch kritisiert.
ls
