Kleinzelliger Lungenkrebs macht etwa 15 Prozent aller diagnostizierten Lungenkarzinome aus und ist nach wie vor mit einer hohen Sterblichkeit verbunden. In so gut wie allen Fällen ist die schlechte Prognose darin begründet, dass es innerhalb von nur fünf bis 14 Monaten nach Erstdiagnose zu einem Rückfall kommt und die Tumorzellen häufig Resistenzen gegen die Chemotherapie entwickeln. Wie eine aktuelle Forschungsarbeit unter Leitung von Balazs Döme und Karin Schelch von der MedUni Wien zeigt, können resistente Zelllinien mit der Kombination zweier bereits verfügbarer Therapeutika erfolgreich bekämpft werden. Die Studienergebnisse wurden im Fachjournal „Clinical Cancer Research“ publiziert und bieten einen vielversprechenden Ansatz für die Entwicklung neuer Therapien bei dieser besonders aggressiven Tumorart.