Zu Silvester müssen Feuerwehr und Polizei zu Tausenden Einsätzen ausrücken. Eine Augenzeugin berichtet von schockierenden Zuständen in Berlin. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 1. Januar Silvester in Berlin: "Bürgerkriegsähnliche Zustände" In Berlin hat es in der Silvesternacht nach Auffassung der FDP-Politikerin Karoline Preisler "bürgerkriegsähnliche Zustände" gegeben. Auf der Plattform X schrieb sie: "Ob Alexander- oder Hermannplatz & Turmstraße. Die Lust an Gewalt war übel!" Menschengruppen seien auf Polizisten losgegangen, überall sei Feuer zu sehen gewesen. Die Berliner Polizei teilte in einer ersten Bilanz am Neujahrsmorgen mit: "Wir haben keine so schweren Verletzungen bei Kollegen und auch nicht bei feiernden Menschen wie im vergangenen Jahr. Und wir haben auch nicht so schwere Vorkommnisse und Sachbeschädigungen." Es gab rund 400 Festnahmen, dutzende Menschen wurden durch Böller verletzt. Kirche in Amsterdam droht komplett einzustürzen Im Stadtzentrum von Amsterdam ist in der Silvesternacht ein Großbrand in einer Kirche ausgebrochen . Ein 50-Meter-Turm krachte bereits in sich zusammen. Die Behörden befürchten, dass die komplette Kirche einstürzen könnte. Ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten ist im Einsatz. Sämtliche Häuser um die im Stadtzentrum gelegene Kirche wurden evakuiert, der Strom für rund 90 Haushalte wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Nach der Silvesternacht: Wann zahlt die Versicherung für Böllerschäden am Auto? Wichtige Regeln für Neujahr: Muss ich den Silvestermüll meines Nachbarn entfernen? Silvester-Tragödie in der Schweiz Bei einer Brandkatastrophe in der Schweiz sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere seien bei dem Vorfall verletzt worden, teilte ein Sprecher der Kantonspolizei der Nachrichtenagentur AFP am frühen Donnerstagmorgen mit. Er sprach von einer "Explosion unbekannter Ursache". Medienberichten zufolge war in der Bar gegen 1.30 Uhr am Neujahrsmorgen ein Feuer ausgebrochen , möglicherweise im Zusammenhang mit Pyrotechnik. Um 10 Uhr sollen weitere Details bekannt gegeben werden. Böller töten zwei 18-Jährige in Bielefeld Nachdem zwei junge Männer in Bielefeld durch selbstgebastelte Böller tödlich verletzt worden sind, hält sich die Polizei mit Informationen zurück. Laut übereinstimmenden Medienberichten starb einer der 18-Jährigen auf einem Spielplatz. Demnach hatte der 18-Jährige einen selbstgebauten Sprengsatz in ein Rohr gesteckt und angezündet. Das Rohr soll daraufhin umgefallen sein – und der Sprengsatz explodierte offenbar direkt vor dem Gesicht des jungen Mannes. Erste Silvester-Bilanz: Viele Verletzte in Großstädten Bundesweit hatten Polizei und Rettungskräfte viel zu tun, vor allem in den deutschen Großstädten gab es in der Silvesternacht etliche Verletzte. Auch Einsatzkräfte wurden verletzt. Lesen Sie hier die erste Bilanz zu Silvester in Deutschland. Polizei entdeckt große Feuerwerkanlage Wie die Polizei Berlin mitteilt, sind Einsatzkräfte der 32. Einsatzhundertschaft am Silvesterabend am U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt auf ein größeres Feuerwerk aufmerksam geworden. Vor Ort stellten sie eine pyrotechnische Anlage fest, die aus mehreren Batterien bestand und mutmaßlich von einer Privatperson mittels Zündern verbunden wurde. Kleinere Brände in Stuttgart In der Silvesternacht hat die Feuerwehr in Stuttgart zu dutzenden Bränden ausrücken müssen. Besonders die hohe Zahl kleiner und gleichzeitiger Brände sei herausfordernd gewesen, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Daniel Anand. Die Polizei zog eine positive Bilanz und sprach von einer ruhigen Nacht. Die Menschen hätten sich überwiegend an das Feuerwerksverbot im City-Ring gehalten. Knaller in Klassenzimmer geworfen Feuerwerkskörper sind in das Klassenzimmer einer Heilbronner Schule geworfen worden und haben dort mehrere Möbel in Brand gesetzt. Zuvor sei in der Nacht von Unbekannten die Scheibe eingeworfen worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Feuerwehrleute löschten den Brand. Die Polizei sucht nun nach den Tätern. Zehn Polizisten in Hamburg verletzt Nach bisherigen Erkenntnissen sind in der Silvesternacht in Hamburg zehn Polizisten verletzt worden. Sie konnten ihren Dienst nicht fortsetzen, wie die Polizei mitteilte. Wie schwer die Polizisten verletzt wurden, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Neben den Streifenwagen der Polizeikommissariate war demnach auch die Landesbereitschaftspolizei im Einsatz. Zudem erhielt die Hamburger Polizei Unterstützung von Kräften aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. Mehrere kleine Brände in Berlin Ein großes Feuer im Keller eines Mietshauses in Berlin-Neukölln hat einen Einsatz der Feuerwehr mit etwa 100 Feuerwehrleuten ausgelöst. Der Brand in mehreren Kellerverschlägen sei gegen 0.30 Uhr gemeldet worden, sagte ein Sprecher. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Ein Mensch wurde leicht verletzt. Ansonsten gab es sehr viele kleinere und einige größere Brände im Lauf der Silvesternacht. Wohnungen standen in Flammen, das Feuer sprang öfter von Balkonen über. Grund waren demnach Raketen, die auf Balkonen landeten. In der Leipziger Straße brannte auf diesem Weg eine Wohnung aus. Rostock: 14-Jähriger verliert Hand durch Feuerwerk Ein 14-Jähriger hat in der Nähe von Rostock durch einen explodierten Böller seine linke Hand verloren. Der Junge kam in der Silvesternacht mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Um was für einen Böller es sich bei dem Vorfall in der Gemeinde Reddelich im Landkreis Rostock handelte, war zunächst nicht bekannt. Leipzig: Polizisten mit Böllern beworfen Die Polizei in Leipzig ist mit Pyrotechnik angegriffen worden. Auf die Einsatzkräfte wurden diverse Böller geworfen, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Polizisten errichteten unter anderem in dem für Ausschreitungen bekannten Stadtteil Connewitz Absperrungen. Letzte Böllernacht in den Niederlanden In den Niederlanden ist der letzte Jahreswechsel, bei dem Böller und Raketen erlaubt sind, unruhig verlaufen. In etlichen Städten musste die Polizei in der Silvesternacht wegen Gewalt sowie Unglücken und Vorfällen mit Feuerwerk ausrücken. Es gab Gebäudebrände, Verletzte und Festnahmen. In der Großstadt Nijmegen an der deutschen Grenze kam ein Mensch bei einem Unglück mit einem Böller ums Leben. Zwei Tote in Bielefeld Zwei 18-Jährige sind in der Silvesternacht in Bielefeld bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen . Die jungen Männer erlitten tödliche Gesichtsverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor berichtete die "Bild" darüber. Die Unfälle passierten unabhängig voneinander. Ein Vorfall ereignete sich im Stadtteil Baumheide. Dort starb der Mann den Angaben zufolge noch am Unfallort. Der Verletzte im Stadtteil Brake erlag seinen Verletzungen nach Reanimationsversuchen im Krankenhaus. Um welche Pyrotechnik es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt. In beiden Fällen gab es laut Polizei Zeugen des Vorfalls. Bislang liegen den Angaben zufolge keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Feuer durch Randalierer in Leipzig In Leipzig ist es in der Silvesternacht wieder zu Zwischenfällen und Bränden gekommen. Nicht nur im für Ausschreitungen bekannten Stadtteil Connewitz, sondern auch in der Leipzig Innenstadt gab es diverse Feuer, wie Reporter der Deutschen Presseagentur berichten. Mülleimer brannten. In den vergangenen Jahren kam es in der Silvesternacht regelmäßig zu Ausschreitungen in Leipzig. Bereits vor dem Jahreswechsel warnte die Polizei, dass nicht nur der Stadtteil Connewitz davon betroffen sein könnte. München: 10.000 Menschen feiern friedlich Bei einer großen Silvesterparty auf der Ludwigstraße in München haben nach Veranstalterangaben um die 10.000 Menschen in das Jahr 2026 hineingefeiert. Es sei alles ganz friedlich gewesen, sagte Katrin Strauch von der Veranstaltungsagentur Gral. "Es gab keine Zwischenfälle, überhaupt nichts." Bei der Party gab es Livemusik und Lichtprojektionen mit Lasertechnik, Feuerwerk durfte in den gesperrten Bereich der privaten Veranstaltung nicht mitgenommen werden. Die Tickets für die Veranstaltung kosteten um die 40 Euro. Berlin: Zwei Ringbahnlinien gesperrt Wegen eines Feuerwehreinsatzes sind die Ringbahnlinien S41 und S42 zwischen den Stationen Gesundbrunnen und Westhafen unterbrochen. Zur Umfahrung werden die U-Bahnlinien U8, U6 und U9 empfohlen. Laut einem Feuerwehrsprecher brennt ein Aufsichtshäuschen auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation Wedding. Es seien keine Menschen gefährdet. 40 Einsatzkräfte seien vor Ort, um das Feuer löschen. Berlin: Kugelbombe explodiert Erneut ist es in der Silvesternacht in Berlin zu Angriffen auf Polizisten und Sanitäter gekommen. In Neukölln in der Hermannstraße und in Moabit hätten Menschen mit Feuerwerksraketen und Böllern auf Einsatzkräfte geschossen und geworfen, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Bei Festnahmen von mutmaßlichen Tätern habe es weitere Angriffe gegeben. Bis um 2 Uhr gab es 300 Festnahmen. In Spandau sollen Menschen durch die Explosion einer Kugelbombe verletzt worden sein. Genaueres war nach Angaben der Polizei zunächst nicht bekannt. Hamburg: Weitgehend ruhige Silvesternacht Hunderttausende Menschen haben in Hamburg das neue Jahr willkommen geheißen. Viele ließen in der Stadt Raketen steigen und feierten. Die Polizei sprach zunächst von einem verhältnismäßig ruhigen Abend. Im Stadtteil Steilshoop wurden laut Polizei Passanten und Einsatzkräfte mit Pyrotechnik beworfen. Von Verletzten war zunächst nichts bekannt. Mutmaßliche Täter wurden demnach festgestellt, ob diese auch festgenommen wurden, war zunächst unklar. Berlin: Mehrere kleine Brände gelöscht Die Berliner Feuerwehr hat in der Silvesternacht vor Mitternacht bereits viele kleinere Brände gelöscht. Große Feuer seien zunächst nicht vorgekommen, sagte ein Sprecher. In Mahlsdorf in Marzahn-Hellersdorf brannte das Dach eines Einfamilienhauses. Die Feuerwehr war mit 28 Leuten im Einsatz. In dem Hochhaus über der Autobahn Richtung Steglitz an der Schlangenbader Straße brannte eine Wohnung - das etwas größere Feuer wurde ebenfalls gelöscht. Dortmund: Böller verschrecken Pferde In Dortmund sind nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" vier Pferde nach Böllerwürfen in Panik geraten und ausgebrochen. Sie seien im Stadtgebiet unterwegs. Die Besitzer und die Polizei versuchen, sie einzufangen Tausende begrüßen das neue Jahr in Berlin Die große Silvesterparty am Brandenburger Tor im Zentrum Berlins hat Tausende Menschen angelockt. In langen Schlangen standen sie schon Stunden vor Beginn an den Eingängen der Absperrungen, wo Taschen und Tickets kontrolliert wurden. Die Besucher versammelten sich auf der westlichen Seite des Tores auf dem Platz des 18. März, um um Mitternacht das siebenminütige Feuerwerk zu sehen, das auf der anderen Seite des Tores auf dem Pariser Platz gezündet werden sollte. Die Stimmung war trotz der nächtlichen Kälte ausgesprochen gut. Mehrere DJs spielten von einer Bühne aus Musik, das Tor wurde aufwendig mit einer Lichtshow beleuchtet. Einige Besucher tanzten. Unter den Menschen aller Altersklassen waren auch viele Familien und Paare. Manche hatten sich geschmückt. Mittwoch, 31. Dezember Rom: Mann stirbt bei Böllerexplosion Bei der Explosion eines Böllers ist am Silvesternachmittag in einem Randbezirk von Rom ein Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Rettungskräfte erlitt der Mann schwerste Verletzungen an Gesicht, Oberkörper und einer Hand, die regelrecht weggesprengt wurde. Der Mann verlor demnach viel Blut und starb noch vor Ort. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. In der italienischen Hauptstadt gilt vom letzten Tag des Jahres bis zum 7. Januar ein Verbot für Feuerwerk und Silvesterböller. Dieses wird in vielen Gegenden Roms rund um Silvester allerdings nicht konsequent eingehalten. Berlin: 220.000 Böller beschlagnahmt Die Berliner Polizei hat bis zum Silvesterabend 220.000 Stück illegale, falsch gelagerte oder unzulässig verkaufte Pyrotechnik beschlagnahmt. Das sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Abend bei einem Besuch in einem Polizeiabschnitt nahe dem Hauptbahnhof. Ein großer Teil davon gehöre zur Kategorie F4, die nur von Experten mit Ausbildung und Genehmigung verwendet werden dürfe und für Amateure sehr gefährlich sei. Spranger betonte, die Polizei habe seit Monaten intensiv vorbeugend gearbeitet und zugleich gegen Kriminelle, die gefährliches Feuerwerk einschmuggelten, ermittelt. Ziel sei es, dass Berliner und Besucher sicher durch die Nacht kämen. Berlin: Mehrere Festnahmen wegen Böllern Die Berliner Polizei hat am Silvesterabend schon Stunden vor Mitternacht zahlreiche Menschen festgenommen, vor allem wegen gefährlichen Aktionen mit Böllern und Raketen. Manche Menschen würden Raketen waagerecht durch die Gegend schießen und Böller auf andere werfen, sagte Polizeisprecher Florian Nath der dpa. Die Böllerei und das Geschehen auf den Straßen sei besonders in Schöneberg, Kreuzberg, Neukölln und Wedding ziemlich heftig. Der Alexanderplatz sei hingegen sehr ruhig, weil Feuerwerk dort verboten und der Bereich komplett abgesperrt sei. Auch die anderen drei großen Pyro-Verbotsbereiche in Schöneberg, Neukölln und Kreuzberg würden sich bewähren. Diese Länder haben das neue Jahr schon begrüßt Von der Südsee über Australien und Südkorea haben Millionen Menschen den Jahreswechsel bereits begrüßt. Die ersten spektakulären Bilder zu Neujahr. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Silvester in Deutschland: Bus brennt aus – Feuer in Wohnung Erste Einsätze zu Silvester 2025 in Deutschland: Am Silvesterabend ist die Feuerwehr in Berlin bislang zu zwei größeren Einsätzen ausgerückt . In Wilmersdorf brannte ein abgestellter Reisebus an der Ecke zwischen Bundesallee und Wilhelmsaue, wie ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der Bus gehöre einem privaten Busunternehmen und nicht der BVG . Zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr seien zum Einsatz gekommen, es habe keine Verletzten gegeben. In der Schlangenbader Straße, ebenfalls in Wilmersdorf, brannte ein Balkon im ersten Geschoss eines zehngeschossigen Hauses. Die Feuerwehr sei mit 48 Einsatzkräften ausgerückt, so der Sprecher zum Einsatz an Silvester 2025. Die Flammen hätten auf die Wohnung übergriffen und seien bis in die darüberliegende Wohnung im zweiten Stock gelangt. Es sei niemand verletzt worden. "Der Brand wurde gelöscht." Es sei gut möglich, dass die Wohnung nicht mehr bewohnbar sei. Zur Ursache der Brände an Silvester 2025 machte der Sprecher zunächst keine Angaben. Silvester in Deutschland 2025: Brand in Mehrfamilienhaus Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Marburg könnte durch Feuerwerk für Silvester 2025 in Deutschland ausgelöst worden sein. Es brannte am Silvester-Nachmittag in dem Dachgeschoss des Hauses, wie die Polizei mitteilte. 19 Bewohner seien aus dem Gebäude gebracht worden, ein Mensch sei leicht verletzt mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Gegen 19.30 Uhr sei der Brand gelöscht worden. Das Haus ist den Angaben zufolge unbewohnbar. Der Schaden stehe bisher nicht fest, bewege sich aber im sechsstelligen Bereich. Es bestehe der Verdacht, dass das Zünden von Feuerwerkskörpern das Feuer ausgelöst habe. Die Polizei bittet um Hinweise. Silvester 2025 in Berlin: "Nacht der Repression" angekündigt Die Berliner Polizei hat bis zum Silvesterabend 220.000 Stück illegale, falsch gelagerte oder unzulässig verkaufte Pyrotechnik vor Silvester 2025 beschlagnahmt. Das sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Abend bei einem Besuch in einem Polizeiabschnitt nahe dem Hauptbahnhof. Ein großer Teil davon gehöre zur Kategorie F4, die nur von Experten mit Ausbildung und Genehmigung verwendet werden dürfe und für Amateure sehr gefährlich sei. Die Polizei sei mit 4.300 Beamten im Einsatz. 800 davon kämen aus acht anderen Bundesländern und von der Bundespolizei. Dazu kämen 1.600 Feuerwehrleute, sagte Spranger. Wichtig sei, dass sich alle an das hielten, was seit Monaten gesagt werde: Nur zugelassene Pyrotechnik verwenden. Und dabei vorsichtig sein und Kinder von Böllern und Raketen fernhalten. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte: "Ich würde mir wünschen, dass Polizisten und Feuerwehrleute Silvester mit ihren Familien feiern können. Leider ist das in der aktuellen Situation aber nicht möglich." Er bekräftigte weiter zu Silvester in Berlin: "Heute ist auch die Nacht der Repression , in der wir deutlich machen, dass jeder friedlich feiern kann, jeder kann lustig sein, jeder kann tanzen, jeder kann Spaß haben. Aber der Spaß endet, wenn Menschen angegriffen werden. Da wird der Rechtsstaat sehr konsequent zeigen, was er kann. Wenn es nötig ist, müssen wir konsequent und robust einschreiten. Das wird die Polizei tun." Silvester 2025 Tausende feiern bei ZDF-Show im Hamburger Hafen Zu Beginn der ZDF-Silvestershow haben die Moderatoren Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner Tausende Menschen im Hamburger Hafen bei Temperaturen um die 4 Grad und Nieselregen mit "Hallo, Hamburg" und "Moin" begrüßt. "Wir machen viereinhalb Stunden Partyatmosphäre live aus dem Hamburger Hafen . Ganz Hamburg feiert mit. Schön, dass ihr alle rausgekommen seid bei diesem wilden Wetter , und mit uns zusammen Party macht. Und Hamburg grüßt von hier aus ganz Deutschland", sagte Kerner. Musikalisch begrüßt wurden die Zuschauer mit Songs aus dem "Michael Jackson Musical", der bayerische Sänger Oimara präsentierte seinen Hit "Wackelkontakt" und der Popsänger Johannes Oerding "Kreise". Weitere musikalische Gäste sind unter anderem Michael Patrick Kelly , Kerstin Ott, die britische Boygroup Blue, die Band Wanda und DJ Felix Jaehn. Silvester in Deutschland 2025: Dachstuhl-Brand in Kaiserlautern Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Kaiserslautern sind zwei Bewohner verletzt worden. Am späten Nachmittag an Silvester 2025 in Deutschland sei ein Feuer im Dachstuhl des Hauses im Ortsteil Erzhütten ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr löschte den Brand, das Haus ist vorerst aber nicht bewohnbar. Die beiden Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt nach Angaben der Polizei im niedrigen sechsstelligen Bereich. Benachbarte Gebäude wurden nicht beschädigt. Silvester in Deutschland: Polizei in Hessen mit erstem Update Bisher ist es zu Silvester 2025 in Deutschland noch relativ ruhig. Auch in Hessen hat die Silvesternacht laut Polizei unauffällig begonnen. Eine Umfrage unter allen Polizeipräsidien am frühen Abend ergab vorerst keine größeren Zwischenfälle. Ein Polizeisprecher in Fulda beispielsweise sagte mehrere Stunden vor dem Jahreswechsel über Silvester: "Die Böller fliegen jetzt schon überall, aber das ist ja normal." In Gießen fügte eine Polizeisprecherin mit Blick auf den nächtlichen Start ins Jahr 2026 hinzu: "Ich drücke mal die Daumen, dass nichts passiert." Silvester in Deutschland: Nach Explosion in Bochum – 70-Jährige stirbt Nach einer nächtlichen Explosion in einem Bochumer Wohnhaus ist eine 70-Jährige gestorben. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, konnte die Frau zunächst reanimiert werden, später verstarb sie im Krankenhaus. Ob der Tod der 70-Jährigen in direktem Zusammenhang mit der Explosion steht, ist nach Angaben der Ermittler noch unklar. Durch die Wucht der Druckwelle wurde ein Fenster aus seiner Verankerung gerissen und fiel auf die Straße. Laut "Bild"-Zeitung könnte die Ursache der Explosion der Bau illegaler Silvesterböller gewesen sein. Demnach hätten die Beamten in der Erdgeschosswohnung mehrere Stoffe gefunden, die zur Herstellung von Böllern verwendet werden können. Die Polizei bestätigte diese Angaben bislang nicht. Pyrotechniker über Böllerverbot: "Leute denken nicht an die Folgen" Alljährlich flammt die Diskussion um ein Feuerwerksverbot zu Silvester wieder auf, besonders nach den Ausschreitungen in Berlin-Neukölln 2022. Achim Hagen macht seit drei Jahrzehnten professionell Feuerwerk, seit 2015 ist er einer von wenigen hauptberuflichen Pyrotechnikern des Landes. Im t-online-Interview verrät der 65-Jährige, weshalb er ein Feuerwerksverbot konsequent ablehnt. "Schwere Böllerverletzungen sind identisch mit Kriegsverletzungen" Trotz einer ganzen Rehe von Maßnahmen gegen den Verkauf von illegalen Feuerwerkskörpern gibt es an Silvester und Neujahr immer wieder eine Vielzahl an Patienten mit schweren Böllerverletzungen. Sie landen dann zum Beispiel auf der Station von Maryam Wickert, einer Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Charité Berlin. Die promovierte Oberärztin leitet die Abteilung für Handchirurgie am Berliner Universitätsklinikum. Über den Jahreswechsel sagt sie: "Silvester und Neujahr sind absolute Großkampftage für uns." Die Medizinerin fügt hinzu: "Vor allem beim Zünden illegaler Knallkörper kann es zu massiven Sprengverletzungen an der Hand kommen." Besonders junge Männer ab 13 Jahren würden sich immer wieder die Verletzungen zuziehen. Die Ärztin erklärt: "Richtig schwere Böllerverletzungen sind identisch mit Kriegsverletzungen." Silvester 2025: Polizei entdeckt illegales Böller-Lager Die Berliner Polizei hat in einem Carsharing-Auto Hunderte illegale Feuerwerkskörper entdeckt , darunter 35 Kugelbomben. Aus dem in Neukölln geparkten Fahrzeug sei in den vergangenen Tagen abends Pyrotechnik verkauft worden, teilte die Polizei auf Facebook mit. Beamte wurden am Dienstagmorgen auf das verdächtige Fahrzeug aufmerksam. Durch die Scheiben waren eindeutig beschriftete Kartons zu erkennen, und rund um das Auto lagen bereits Verpackungen herum. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft holten die Einsatzkräfte kistenweise teils illegale Ware aus dem Wagen. Die Ermittler konnten die 20-jährige Mieterin des Carsharing-Autos ausfindig machen. Die junge Frau gab jedoch an, ihr Konto sei gehackt und ohne ihr Wissen genutzt worden. Böller geht an Silvester in Hand hoch: 16-Jährige verliert Finger Eine 16-Jährige hat in Leipzig am Dienstag beim Spielen mit einem illegalen Silvesterböller ihren kleinen Finger und Teile des Ringfingers verloren. Nach einem gescheiterten ersten Zündversuch explodierte der in Deutschland nicht zugelassene Feuerwerkskörper beim zweiten Versuch in ihrer Hand, wie die Polizei mitteilte. Nach dem Unfall wurde sie umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch versorgt wurde. Hausbrand an Silvester: Halbe Million Euro Schaden – Böllerverdacht Bei einem Hausbrand in Niestetal-Heiligenrode in Nordhessen ist ein Schaden von rund einer halben Million Euro entstanden. Das dreistöckige Gebäude, das als Monteurunterkunft dient, geriet am frühen Silvestermorgen gegen 1.00 Uhr in Brand. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, wie die Polizei berichtete. In der Unterkunft würden auswärtige Arbeiter wohnen – als das Feuer ausbrach, seien sie jedoch nicht anwesend gewesen. Die Brandursache ist noch unklar. Allerdings gibt es Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang mit Silvesterfeuerwerk. Zeugen haben laut Polizei unmittelbar vor dem Ausbruch des Feuers Böllergeräusche in unmittelbarer Nähe des Hauses wahrgenommen. Gesehen wurde dabei jedoch niemand. Wegen Feuerwerkskörper an Silvester 2025: Auto brennt aus Ein Feuerwerkskörper hat ein Auto im Landkreis Cloppenburg in Brand gesetzt. Der Wagen sei ausgebrannt, teilte die Polizei mit. Demnach hatten Unbekannte in der Gemeinde Garrel in der Nacht Feuerwerkskörper gezündet – einer von ihnen sei unter dem Auto explodiert. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Die Feuerwehr löschte den Wagen. Silvester 2025: Mann schießt von Balkon mit Pyrotechnik auf Kinder Ein Mann hat in Hamburg-Wilhelmsburg mit Pyrotechnik von seinem Balkon aus auf Kinder geschossen. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall am Dienstagabend und konnte die Wohnung des Verdächtigen beschreiben, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" über den Vorfall berichtet. Die Polizei rückte mit einem "angemessenen Kräfteansatz" an, darunter auch die Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen. Bei der Attacke wurde niemand verletzt. Der Tatverdächtige muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, erklärte der Polizeisprecher. Silvester in Deutschland: Feuerwerkskörper setzt Balkon in Flammen Feuerwerkskörper haben in Bonn-Tannenbusch einen Balkon im zweiten Stock eines Wohnhauses in Brand gesetzt. Die Bewohnerin brachte sich und ihre beiden Kinder rechtzeitig in Sicherheit, wie die Feuerwehr mitteilte. Zuvor hatte sie selbst versucht, die Flammen zu löschen. Als das Feuer an Intensität zunahm, habe sie sich und ihre Kinder schließlich in Sicherheit gebracht. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Vor Silvester-Böllerei: Naturschutzbund stellt Forderung Der Naturschutzbund Brandenburg fordert zum Schutz von Wildtieren ein Verbot privater Silvesterfeuerwerke oder zumindest ausgewiesene ruhige Zonen. Besonders Einschränkungen rund um Schutzgebiete und Tierbestände seien wünschenswert, erklärte eine Nabu-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Als Alternative zum privaten Feuerwerk schlägt der Naturschutzbund etwa Lichtshows oder zentrale, professionell organisierte Veranstaltungen vor. Auch Klaus Hackländer, Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, beschreibt die Situation drastisch: "Silvester ist eine Katastrophe für Tiere." Die lauten Knallgeräusche lösen bei den Wildtieren Panik aus. "Unser Land tief erschüttert": Ministerpräsident von NRW gedenkt Kölner Silvesternacht Zehn Jahre nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) an das Leid der Betroffenen erinnert. "Wir sind heute in Gedanken bei den über tausend Opfern, vor allem den Frauen, die in der Kölner Silvesternacht sexuelle Gewalt erfahren mussten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die Ereignisse hätten bei ihnen und ihren Angehörigen tiefe Spuren hinterlassen. "Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht vor zehn Jahren haben unser Land tief erschüttert", betonte der CDU-Politiker. In der Silvesternacht 2015/2016 war es im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs und des Doms zu zahllosen Übergriffen vor allem auf weibliche Besucher gekommen. Angezeigt wurden mehr als 1.000 Vorfälle – sowohl Sexual- als auch Körperverletzungs- und Eigentumsdelikte. Unter den identifizierbaren Beschuldigten waren überwiegend in Gruppen agierende Migranten. Dienstag, 30. Dezember Polizei findet mehr als eine Tonne Pyrotechnik in Brandenburg Bei einer Razzia im Havelland findet die Brandenburger Polizei mehr als eine Tonne Pyrotechnik. Es handele sich um legale und um erlaubnispflichtige Feuerwerkskörper sowie selbst gebastelte Böller, teilte die Polizeidirektion West mit. Bei letzteren könnte es sich womöglich um gefährliche sogenannte Kugelbomben handeln. Durchsucht wurden laut Polizei Wohnhäuser, Nebengelasse und Fahrzeuge von zwei Männern in Falkensee. Neben Beamten der Direktion West waren auch Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei, Fachleute vom Sprengmittelbergungsdienst und Sprengstoffsuchhunde beteiligt. Gegen beide Männer wird nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. So wird das Wetter an Silvester Am letzten Tag des Jahres wird es sehr kalt. Wetterexperten warnen für Teile des Landes vor Glatteis. Und das ist nicht der einzige Grund, warum um Mitternacht Vorsicht geboten ist . GdP-Chef: "Wir sind auf uns allein gestellt – mal wieder" Kaum eine Nacht ist für die Polizei in ganz Deutschland so herausfordernd wie Silvester. Zeitgleich befinden sich zahlreiche Menschen auf den Straßen und zündeln mit Sprengstoff. In den vergangenen Jahren gab es zudem zahlreiche Angriffe auf die Beamten. GdP-Chef Kopelke zeigt den Polizeialltag in der Nacht auf und erklärt, warum ein Böllerverbot nötig ist . Unbekannte werfen Böller auf Straßenbahn – "akute Gefahr" In Duisburg sollen in der Nacht zum Dienstag mehrere Unbekannte Straßenbahnen mit Böllern beworfen haben. Die Verkehrsgesellschaft leitete als Reaktion die Bahnen der Linie 903 um, da "akute Gefahr" für Personal und Fahrgäste bestand. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Die Polizei wurde alarmiert, traf vor Ort jedoch nur noch eine erwachsene Person und ein Kind an, die Feuerwerkskörper zündeten. Die mutmaßlichen Täter waren offenbar bereits geflüchtet. Laut einem Polizeisprecher wurde eine Anzeige wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gefertigt. Polizei kassiert Böller an deutsch-polnischer Grenze ein Die Bundespolizei hat in Ostsachsen mehr als 170 illegale Böller aus Polen beschlagnahmt. Bei Kontrollen an mehreren Grenzübergängen wurden vier junge Männer mit verbotenem Feuerwerk der Kategorien F3 und F4 erwischt, wie die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mitteilte. In einem besonders extremen Fall muss ein 22-Jähriger nun sogar mit einem Strafverfahren rechnen: Wie die Polizei mitteilte, sei er mit zwölf Kilogramm Nettoexplosivmasse im Kofferraum seines Wagens angehalten worden. Die Raketen waren genehmigungspflichtig. Kugelbombe explodiert – und löst Kettenreaktion aus Bei Vorbereitungen für ein Silvesterfeuerwerk ist ein 38-jähriger Pyrotechniker in Frickingen am Bodensee am Auge verletzt worden, durch eine explodierende Kugelbombe. In der Folge kam es zu einer Kettenreaktion – an deren Ende ein Balkon in Brand geriet. Wie die Polizei mitteilte, konnte durch die schnelle Reaktion der Anwohner Schlimmeres verhindert werden: Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Feuerwehr warnt: "Das wäre das Worst-Case-Szenario" Abgesprengte Finger, Brände und Chaos: Die Silvesternacht ist für Polizei, Feuerwehr und Rettungsstellen die einsatzreichste des Jahres. In diesem Jahr könnte noch eine weitere Unfallquelle hinzukommen: Wie der Deutsche Wetterdienst prognostiziert, drohen um Mitternacht fast überall in Deutschland Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dazu ist im Norden, Osten und Südosten leichter Niederschlag oder Schneeregen angekündigt. Das bedeutet: Gefährliches Glatteis ist hier nicht auszuschließen. Die Berliner Feuerwehr arbeitete schon am vergangenen Wochenende "an der Belastungsgrenze", erklärte ein Sprecher t-online – wegen Glatteis allein. Am noch stressigeren Silvesterabend sei deswegen das "Worst-Case-Szenario" möglich : Weil alle Rettungswagen schon im Einsatz sind, müssen auch Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen warten. Montag, 29. Dezember Silvester in Deutschland: Polizei verstärkt Kräfte In der Silvesternacht werden im ganzen Land Tausende Polizisten im Einsatz sein, um die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel zu schützen. In Nordrhein-Westfalen etwa werden mit 7.600 Beamten mehr Polizisten im Einsatz sein als vor einem Jahr. Das Polizeiaufgebot werde damit noch einmal um 200 Polizisten aufgestockt, teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) mit. Wer randaliere oder Einsatzkräfte angreife, werde konsequent aus dem Verkehr gezogen, warnte er. In Berlin werden 4.300 Polizisten in der einsatzreichsten Nacht des Jahres auf den Straßen und Plätzen präsent sein. Böller-Verletzte bereits vor dem Jahreswechsel Bereits Tage vor dem Jahreswechsel haben Böller in Deutschland großen Schaden angerichtet: In Mannheim setzten am Sonntag Böller ein Nebengebäude einer Bar in Brand, der Barbesitzer konnte das Feuer jedoch mit einem Feuerlöscher schnell unter Kontrolle bringen. In Heidelberg wurde am Samstag ein 18-Jähriger schwer verletzt. Der Teenager kam mit Splitterverletzungen und Schnittwunden im Gesicht ins Krankenhaus, nachdem er sich über einen Böller gebeugt hatte. In Ratingen setzte am Dienstag (23. Dezember) ein auf einen Balkon geworfener Feuerwerkskörper eine Wohnung in Brand – zwei Menschen wurden leicht verletzt. Chirurgin schildert dramatische Silvester-Erlebnisse Zum Jahreswechsel stellen sich viele Kliniken auf zahlreiche Böllerverletzungen ein. Maryam Wickert ist Chirurgin an der Berliner Charité und erläuterte im Gespräch mit der Berliner Regionalredaktion von t-online: "Silvester und Neujahr sind absolute Großkampftage für uns. " Die Arbeit gleiche dabei teilweise einem Puzzle. "Den Daumen wollen wir immer retten, da er für das Greifen mit der Hand elementar ist. Wenn andere Finger weggesprengt sind, haben der Zeige- und der Mittelfinger Priorität, um den sogenannten Drei-Punkte-Griff zu erhalten", so Wickert. Mann hortete über 300 Kilo Feuerwerkskörper In Berlin hat ein Mann rund 330 Kilo Sprengstoff in seinem Keller gehortet. Nach Angaben der Ermittler hatte der Mann aus Berlin-Friedrichshain auf einer Firmenfeier "von den vielen Böllern im Keller seiner Wohnung" erzählt. Er habe außerdem angegeben, diese auch zu verkaufen. Eine spezielle Silvester-Einheit der Polizei stattete dem Mann daraufhin einen Besuch ab. Die Pyrotechnik wurde beschlagnahmt. Den Mann erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Menschen stehen stundenlang Schlange – für Silvester-Böller Zum offiziellen Verkaufsstart des Silvesterfeuerwerks am Montag um Mitternacht haben sich vor vielen Verkaufsstellen lange Schlangen gebildet. Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) rechnet gegenüber dem Vorjahr mit 10 bis 15 Prozent mehr Ware im Handel. 2024 verzeichnete die Branche nach eigenen Angaben einen Umsatz von 197 Millionen Euro (2023: 180 Millionen). Gut jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) will laut einer neuen Umfrage des Tüv-Verbands zum Jahreswechsel privates Feuerwerk zünden.