Oberfranken: Pferde gehen durch – Kutscher stürzt, Autofahrer greift ein
Nach dem Sturz eines Kutschers laufen Pferde in Oberfranken führerlos entlang einer Kreisstraße. Ein Autofahrer greift beherzt und entschlossen ein.
Durch das beherzte Eingreifen eines Transporterfahrers ist ein Unfall mit einer führerlosen Pferdekutsche im Landkreis Coburg vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 78-Jähriger mit seinem Gespann auf einem Feldweg abseits einer Kreisstraße in Ahorn unterwegs, als seine Pferde unvermittelt durchgingen, vermutlich wegen eines aufgeschreckten Vogels. Der 78-Jährige stürzte vom Bock und landete auf einem angrenzenden Feld. Sein führerloses Gespann rannte aber neben der Kreisstraße weiter.
Ein 27-Jähriger, der mit seinem Transporter in Richtung Seßlach unterwegs war, erkannte die Gefahr und reagierte sofort. Er stellte nach Polizeiangaben sein Fahrzeug quer, um die Pferde zu stoppen. Die Kutsche kollidierte mit dem rechten Heck des Transporters und verkeilte sich in dem Fahrzeug.
Der Kutscher konnte die Tiere danach schnell beruhigen und den Wagen befreien. Der 78-Jährige erlitt leichte Verletzungen an der Schulter. Der 27-Jährige blieb unverletzt. Auch die Pferde überstanden den Zusammenstoß laut Polizei augenscheinlich ohne Blessuren und wurden vom Besitzer versorgt.
