Der Film "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" soll Senta Bergers letzter sein. Aus der Öffentlichkeit will sie trotzdem nicht verschwinden. Mit ihrem Sohn Simon Verhoeven arbeitete Senta Berger für ihren neuesten Film zusammen. Am 27. Januar feiert "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" Premiere in München – doch diese wird die Schauspieler wegen eines Oberschenkelhalsbruches wohl verpassen. In einem Interview mit "Gala" sprach sie zuvor über ihr jüngstes Projekt. "Die Arbeit mit meinem Sohn Simon war inspirierend, genau wie die mit meinem Film-Ehemann Michael Wittenborn und mit Bruno Alexander, der meinen Enkel spielt", schwärmt Berger. Sohn meldet sich zu Wort: Senta Berger nach Unfall im Krankenhaus Trauer um ihren Mann: Was Senta Berger nun tröstet Schon zuvor hatte sie angekündigt, dass der Film ihr letzter sein soll. "Wir hatten ein tolles Drehbuch, das Simon geschrieben hat, ein tolles Ensemble und ein engagiertes Team, mit dem es eine Freude war zu arbeiten. Was soll da jetzt noch kommen, frage ich mich!" Dabei betonte die 84-Jährige auch: "Aber ganz zurückziehen werde ich mich ja auch nicht. Ich habe für dieses Jahr bereits jede Menge Termine." So wird sie etwa mit Friedrich von Thun "Szenen einer Ehe" von Loriot lesen – "ein sehr vergnügliches Programm". "Das fehlt mir schon sehr" Was ihr jedoch fehlt, sind Freunde. "Meine Freunde sind fast alle tot. Das hört sich traurig und grausam an, und das ist es auch. Meine Kinder sind mir Freunde", erzählt Berger. Doch das sei nicht das Gleiche. "Aber ich kann sie nicht fragen 'Weißt du noch …?' – das fehlt mir schon sehr." Auch ihren Mann Michael Verhoeven vermisst Senta Berger. Er verstarb im April 2024. 58 Jahre lang waren die beiden verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Über das Leben ohne ihn sagte sie im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung": "Wir sind ja zusammengekommen, als ich gerade mal 21 Jahre alt war. Und jetzt lerne ich das Alleinsein und darf dabei meine Kinder nicht zu sehr belasten. Aber ich tue es natürlich, klar. Weil sie wissen, dass ich alt werde. Sie hören es, sie sehen es. Und sie kümmern sich sehr um mich."