Neue Studie zur Vermögenssteuer: 147 Milliarden Euro jährlich, wenn die Reichsten zahlen
Es gab eine Zeit in Deutschland – die Älteren mögen sich noch erinnern – als große Vermögen gesondert besteuert wurden. Zwischen 0,5 und einem Prozent auf Vermögen über 120.000 Mark zahlte man jährlich.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe monierte dann aber 1995, dass Immobilien aufgrund veralteter Einheitswerte zu niedrig bewertet wurden. Diese Rüge nahm Altkanzler Helmut Kohl aber nicht etwa zum Anlass, das Gesetz zu aktualisieren. Stattdessen setzten CDU und FDP die Vermögenssteuer 1997 gänzlich außer Kraft.
Jahrzehnte später (2025) nutzte Bundeskanzler Friedrich Merz das Urteil, um Forderungen nach einer Wiedereinführung mit dem scheinheiligen Argument abzubügeln. Karlsruhe habe festgestellt, dass di
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