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Epstein: Zahnärztin aus Belarus sollte den Großteil seines Vermögens erben

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Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein setzte kurz vor seinem Tod eine bislang unbekannte Frau als Haupterbin seines Vermögens ein. Die aus Belarus stammende Zahnärztin gilt als seine langjährige Geliebte. Die sogenannten Epstein-Akten haben weltweit Fassungslosigkeit ausgelöst. Die vom US-Justizministerium veröffentlichten rund 3,5 Millionen Dokumente zeigen, wie weitreichend das Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein war. Über Jahre hinweg missbrauchte er Frauen und Minderjährige, baute einen Sexhandelsring auf und pflegte enge Kontakte zu renommierten Wissenschaftlern, hochrangigen Politikern und zahlreichen prominenten Persönlichkeiten. Trotz der Veröffentlichung gilt der Fall weiterhin als nicht aufgeklärt. Die in den Akten enthaltenen E-Mails, Protokolle, Bilder und FBI-Dokumente werfen zahlreiche neue Fragen auf. Epsteins frühere Komplizin Ghislaine Maxwell , die zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, äußert sich nicht. Viele Personen des öffentlichen Lebens, die in den Akten namentlich erwähnt werden – darunter Bill Gates und US-Präsident Donald Trump –, bestreiten, von Epsteins kriminellen Machenschaften gewusst oder daran beteiligt gewesen zu sein. Zunehmend in den Fokus rückt nun eine Frau aus Epsteins engem Umfeld: Karyna Shuliak, eine offenbar langjährige Begleiterin. Die aus Belarus stammende Zahnmedizinerin stand bis kurz vor Epsteins Tod in Kontakt mit ihm und gilt als seine letzte Partnerin. Laut seines Testaments sollte sie den Großteil seines Vermögens erben. Welche Rolle Shuliak in Epsteins System spielte, ob sie von seinen Verbrechen wusste, ist bislang unklar. Shuliak, heute 36 Jahre alt und Medienberichten zufolge in New York lebend, war die letzte Person, mit der Epstein telefonierte. Das Gespräch soll am Abend vor seinem mutmaßlichen Suizid in einem New Yorker Gefängnis stattgefunden haben und wurde nach Angaben der Behörden nicht aufgezeichnet. E-Mails zeichnen Bild von emotionaler und finanzieller Abhängigkeit In den jetzt veröffentlichten E-Mails finden sich zahlreiche Nachrichten zwischen Epstein und Shuliak, in denen sich beide über Jahre hinweg ihre Liebe beteuern oder über Beziehungsprobleme austauschen. Im Jahr 2012 schrieb Shuliak eine E-Mail, in der sie Epstein als den "reinsten aller Männer" bezeichnete. Ein Jahr später schrieb sie ihm: "Du hast mich heute völlig ruiniert, jede Minute kämpfe ich darum, nicht zu weinen." Auch Epstein äußerte sich ihr gegenüber ungewöhnlich zärtlich. In einer Nachricht bezeichnete er Shuliak als "den besten Menschen, den ich je kennengelernt habe" oder schrieb, dass er sie liebe und sehr glücklich sei. Gleichzeitig tadelte er sie in anderen E-Mails für ihre Eifersucht auf andere Frauen: "Deine Sorge um Frauen ist unnötig. Sie verursacht einen Großteil des Stresses zwischen uns. Am ersten Tag unserer Beziehung habe ich dir gesagt: 'Bitte, es gibt immer Frauen um dich herum. Wenn sie dich eifersüchtig oder ängstlich machen, wird das ein Problem sein.'" Die Korrespondenz zeichnet das Bild einer engen Beziehung, die zugleich von finanziellen und emotionalen Abhängigkeiten geprägt gewesen zu sein scheint. In mehreren Nachrichten an Epstein äußerte auch Shuliak Zweifel und Verunsicherung. Dennoch bekundete sie ihm auch in seinen letzten Jahren und nach seinen Verurteilungen wiederholt ihre Liebe und Loyalität. Woher sich die Epstein und Shuliak kannten Als Shuliak in die USA kam, war sie Anfang 20 und hatte ihr Zahnmedizinstudium in ihrer Heimat Belarus nahezu abgeschlossen. Epstein war damals 60 Jahre alt. Aus den veröffentlichten E-Mails geht hervor, dass Shuliak und Epstein sich erstmals im Frühjahr 2011 trafen, nachdem sie von einer Russin einander vorgestellt worden waren. Die unbekannte Vermittlerin, die zwischen 2009 und 2012 häufig in den Akten auftaucht, hatte Epstein immer wieder eine Reihe junger Frauen aus Osteuropa vorgestellt – unter anderem für Positionen als Assistentin. Laut Epstein sollten die Frauen nie über 24 Jahre alt sein. An Shuliak riet er kurz vor ihrer Einreise in die USA, sie könne sich als "Putzkraft" bei den Behörden ausgeben. In den USA angekommen, wollte Shuliak später ihre Ausbildung an der Columbia University in New York fortsetzen – zunächst jedoch ohne Erfolg. Ihre Bewerbung an der zahnmedizinischen Fakultät wurde abgelehnt. Erst nachdem Epstein persönlich interveniert hatte, änderte sich das, wie aus Akten des US-Justizministeriums hervorgeht. Mehrere hochrangige Vertreter der Columbia University unterstützten schließlich Shuliaks Aufnahme. Der damalige Dekan der Zahnmedizin wandte sich direkt an ihre frühere Hochschule in Belarus und bat um ihre Unterlagen. Nachdem Shuliak an der Columbia University aufgenommen worden war, leistete Epstein finanzielle Zuwendungen an die Hochschule, wie die "New York Times" nun recherchierte. Epsteins Masche Die Dokumente in den Epstein-Akten belegen, dass er wiederholt versuchte, Studienplätze und Stipendien als Mittel einzusetzen, um junge Frauen an sich zu binden. Universitätsmitarbeiter an Columbia, der New York University und anderen Hochschulen hätten ihm dabei Unterstützung zugesagt, teils auch nach seiner Verurteilung im Jahr 2008, berichtet die "New York Times". Aus den E-Mails geht hervor, dass Epstein mehreren Frauen versprach, ihre Ausbildungen zu finanzieren. Shuliak schien er jedoch besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Während seines Lebens bezahlte Epstein nicht nur ihre Studiengebühren – laut einem Finanzverzeichnis des Justizministeriums überwies er 631.000 Dollar. Epstein schickte offenbar auch ihren Eltern im Jahr 2013 und 2014 hohe Geldzahlungen. Ebenfalls bezahlte der Finanzier Reisen der Eltern von Minsk in die USA. Epstein beauftragte zudem einen New Yorker Einwanderungsanwalt, um Shuliak zu einer Greencard und später zur US-Staatsbürgerschaft zu verhelfen, die sie 2018 erhielt. Später arbeitete Shuliak offenbar als Zahnärztin in ihrer eigenen Praxis auf St. Thomas, einer der Amerikanischen Jungferninseln. St. Thomas grenzt an Little St. James, die damalige Privatinsel von Epstein. Außerdem war sie als Assistentin der Geschäftsleitung für die sogenannte Southern Trust Company tätig – eine auf den Jungferninseln registrierte Firma Epsteins. Das Unternehmen diente zwischen 1999 und 2018 als Vehikel für Finanz- und Steuerberatung für seine wohlhabenden Kunden. Epsteins Testament ist auch in den Akten zu finden Epsteins Vermögen betrug zum Zeitpunkt seines Todes rund 450 Millionen US-Dollar – das sind etwa 380 Millionen Euro. Schon in den Jahren zuvor war sein Vermögen deutlich geschrumpft – aufgrund von Entschädigungszahlungen an seine Opfer und durch hohe Anwaltskosten. In seinem Testament , das er nur zwei Tage vor seinem Tod unterschrieb, setzte er Shuliak schließlich als Hauptbegünstigte ein und vermachte ihr 100 Millionen US-Dollar sowie einen 33-karätigen Diamantring. Auch seine Zorro-Ranch in New Mexico, die Inseln Little und Great St. James und Immobilien in Paris , Palm Beach und Manhattan waren im Testament für sie vorgesehen. Insgesamt wurden 43 Personen in seinem letzten Willen namentlich genannt, darunter seine langjährige Komplizin Ghislaine Maxwell und Epsteins jüngerer Bruder Mark, die beide wesentlich weniger als Shuliak – jeweils 10 Millionen US-Dollar – erhalten sollten. Ob Shuliak oder andere Erben tatsächlich in diesem Umfang profitieren werden, ist jedoch zweifelhaft. Nach seinem Tod wurde Epsteins Vermögen eingefroren. Seine Insel Little Saint James wurde bereits 2023 für rund 60 Millionen Euro an einen Investor verkauft. Ein Teil des Erlöses floss in einen Entschädigungsfonds für die Opfer von Epstein. Mittlerweile sollen noch 100 bis 120 Millionen Dollar von seinem Vermögen übrig sein. Karyna Shuliak meidet die Öffentlichkeit. Sie hat sich auf Anfrage von US-Medien bislang zudem nicht zu ihren Verbindungen mit Epstein geäußert.






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