Frédéric Prinz von Anhalt: Er musste sich Not-Eingriff unterziehen
Frédéric Prinz von Anhalt wurde in Thailand bei einem Autounfall verletzt. Eine alte Wunde am Arm machte jetzt eine Not-Operation nötig.
Frédéric Prinz von Anhalt (82) musste sich am Mittwoch einer Not-Operation unterziehen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei er mit einem Krankenwagen in eine Klinik nach Waldshut-Tiengen transportiert worden. Der Vorfall geht auf einen Unfall in Thailand zurück: Nachdem er sich freiwillig aus der Allstar-Staffel von "Kampf der Realitystars" zurückgezogen hatte, wurde der Witwer von Zsa Zsa Gabor (1917-2016) auf Phuket angefahren. Die damals genähte Wunde am Arm war nun erneut aufgegangen.
OP hätte nicht länger warten können
Von Anhalt habe die offene Wunde bei Dreharbeiten einer neuen Realitysendung in Donaueschingen festgestellt. Er sah, "dass eine Wunde am Arm wieder aufgegangen war, die stark blutete und schmerzte. Ich konnte kaum mit meiner Hand in mein Gesicht fassen", schildert er gegenüber dem Boulevardblatt. Er sei sofort in die Klinik gebracht und notoperiert worden.
Dabei seien unter Vollnarkose "eine große Menge Eiter sowie Schmutzpartikel, die anscheinend noch von der Unfallstelle auf der Straße in Thailand stammen", entfernt worden, erklärt der behandelnde Arzt Dr. Dr. Andreas Dorow. "Das war sehr dringend. Hätte man noch etwas länger mit der Operation gewartet, hätte die Gefahr bestanden, dass der Eiter auch die Knochen befallen hätte. Die Folge hätte lebensbedrohlich sein können", so Dorow.
Verstorbene Ehefrau Zsa Zsa Gabor ist sein Schutzengel
Der Geschäftsmann kam glimpflich davon. Nach dem Eingriff erhielt er starke Antibiotika und trägt eine Armschiene, wie "Bild" berichtet. Trotz des Schreckens zeigt sich von Anhalt gefasst: "Ich bin wirklich nicht wehleidig und war bis zum letzten Jahr nie krank." Er erinnert an einen schweren Autounfall, bei dem er sich als 21-Jähriger auf einer glatten Straße mehrfach überschlug und weitgehend unverletzt aus dem Wrack kletterte. "Damals hatte ich einen Schutzengel", sagt er. "Heute weiß ich, dass meine verstorbene Frau Zsa Zsa Gabor, die ich jahrelang liebevoll pflegte, von oben auf mich aufpasst."
