Robert Misik: „Milo Raus Prozess gegen Deutschland ist Kunst. Am Ende war alles perfekt“
Mein Freund und Partner in Crime, der Regisseur Milo Rau schrieb einmal irgendwo in einem Text zu seinen Bühnenarbeiten: „Als einzige Triggerwarnung schlage ich deshalb vor: Das ist Kunst, es wird verwirrend.“ Im Fundus von Raus formalen Registern sticht seit Jahren das „Prozess“-Format heraus – von den „Moskauer Prozessen“ zum „Kongo-Tribunal“, von den „Zürcher Prozessen“ bis zu den drei „Wiener Prozessen“ und zwei „Wiener Kongressen“.
Und zuletzt also der „Prozess gegen Deutschland“ im Rahmen der Hamburger Lessingtage. In sieben dieser Produktionen war ich als Ankläger oder Dramaturg beteiligt, zuletzt auch federführend bei der Hamburger Produktion (mit meiner Kollegi
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