Jamal Musiala hat sich nach langer Verletzungspause wieder in die erste Reihe beim FC Bayern zurückgekämpft. Nun hat er über auch über die DFB-Elf gesprochen – und gibt ein Ziel vor. Klappt es mit diesem ambitionierten Plan? Nationalspieler Jamal Musiala hofft nach seiner schweren Verletzung auf eine Berufung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Länderspiele im März, will sich aber auch nicht zu sehr unter Druck setzen. "Ich glaube schon daran", sagte der 22-Jährige nach dem 3:2 gegen Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag mit Blick auf die Partien gegen die Schweiz (27. März) und Ghana (30. März). Aber er müsse erst "wieder in diesen Rhythmus reinkommen. Mein Mindset ist, dass ich einfach Spiel für Spiel nehme." Musiala, der im DFB-Team als großer Hoffnungsträger gilt, hatte gegen Frankfurt erstmals seit dem 4. April 2025 wieder ein Bundesligaspiel von Beginn an bestritten. "Ich bin glücklich. Ich sehe von Woche zu Woche die Schritte nach vorne, die ich mache. Ich wünsche mir natürlich, dass alles schneller geht und ich der Mannschaft viel Energie geben kann. Aber ich habe durch die Verletzung auch Geduld gelernt", so der Münchner Jungstar. "Habe immer mehr Vertrauen in meinen Fuß" Konkrete Ziele will er deshalb nicht nennen, hofft aber auch in Richtung Weltmeisterschaft, "dass ich am Ende der Saison besser bin als andersherum. Deswegen bin ich mit den Steps jetzt glücklich." Über seine Wadenbeinfraktur und die Sprunggelenksluxation, die er sich im Juli bei einem unglücklichen Zusammenstoß mit dem damaligen PSG-Torwart Gianluigi Donnarumma bei der Klub-WM zugezogen hatte, will er gar nicht mehr "groß nachdenken. Manchmal passe ich trotzdem auf. Es ist im Unterbewusstsein, dass man dann manche Sachen nicht so macht. Aber ich habe von Spiel zu Spiel immer mehr Vertrauen in meinen Fuß", sagte Musiala, der am 17. Januar sein Comeback gefeiert hatte.