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US-Angriff auf Iran: Wann gerät Donald Trump in den USA unter Druck?

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Mit gewaltigen Luftschlägen versuchen Israel und die USA, das Mullah-Regime wegzubomben. Aber ohne Bodentruppen sind die Kriegsziele wohl kaum zu erreichen. Geben sich kurdische Truppen dafür her? Die Soldaten haben weiße Handschuhe an und bewegen sich feierlichen Schrittes. Sechs silberne Särge, umhüllt von der amerikanischen Flagge, tragen sie andächtig aus dem Frachtflugzeug heraus, vorbei am Präsidenten, seinem Vize und seinem Kriegsminister, die salutieren. Die Angehörigen der Sechs stehen abseits auf dem Rollfeld in Delaware. Der jüngste Soldat starb mit gerade mal 20 Jahren. Wir wissen nicht, wie viele Zivilisten im Iran bei den Luftangriffen ums Leben gekommen sind. Wir wissen nur, dass viele Kinder gleich zu Beginn getötet wurden, weil ihre Schule in der Nähe einer Militäranlage stand. Donald Trump behauptet deshalb, die Mullahs seien selbst für das schreckliche Ereignis verantwortlich. Das Regime, das die militärische Hegemonie in der Region anstrebte, hatte es im Übrigen versäumt, Bunker in den Städten für den Fall der Fälle zu bauen, in denen sich ihre Bürger in Sicherheit bringen könnten. Wir wissen aber genau, dass in den ersten Kriegstagen sechs amerikanische Soldaten in Port Shuaiba, einem Industriehafen in Kuwait, von iranischen Drohnen getötet wurden. Dass es bald schon mehr sein werden, liegt nahe. Die Frage ist nur, bei welcher Zahl an getöteten amerikanischen Soldaten Donald Trump in Beweisnot gerät, dass dieser Krieg seiner Wahl unbedingt nötig war und die Opfer wert ist. Die USA verlieren Kriege historisch in der Heimat Donald Trump hält sich bekanntlich weder an Traditionen noch an Konventionen. Er ist persönlich und kulturell, politisch und strategisch ein Unikum. Im Verblüffungseffekt liegt seine Stärke, aber wie immer liegt darin notwendigerweise auch seine Schwäche. Der Krieg gegen den Iran ist eine Probe auf das Exempel, das seine Präsidentschaft auszeichnet. In der jüngeren Geschichte Amerikas gingen Kriege zuerst in der Heimat verloren. So war es in Vietnam , im Irak und auch in Afghanistan . Anfangs waren diese Kriege populär, bekamen die Präsidenten den Rückhalt, den sie für den Einsatz brauchten. Dann kam ein Kipppunkt, der Krieg wurde unpopulär und der würdelose Rückzug musste beginnen. Trumps Krieg gegen den Iran war schon beim ersten Abschuss der Raketen unbeliebt. Die ganze MAGA-Ideologie bedeutet ja eigentlich, dass Amerika sich um sich selbst kümmert und die Welt sich selbst überlässt. Eingriffe, Interventionen, Kriege kommen darin nicht vor. Trump versündigt sich, so gesehen, an der Bewegung, die ihn trägt. Nun will er die bedingungslose Kapitulation Natürlich können sich Ideologien auch wandeln, zumal wenn der Anführer es will. Und natürlich kann aus Skepsis auch Unterstützung erwachsen. Voraussetzung dafür ist jedoch ein rauschender Erfolg, möglichst ein Blitzkrieg, in dem schnell sämtliche Ziele glänzend erreicht werden. Das letzte Kriegsziel, nach einer ganzen Serie unterschiedlicher Verlautbarungen, heißt nunmehr bedingungslose Kapitulation – eine Anspielung auf den Anspruch der Alliierten im Zweiten Weltkrieg an Deutschland, der in Erfüllung ging. Es ist verständlich, wenn eine Weltmacht in Erinnerung an ihre goldene Zeit militärische Ziele in der Gegenwart bestimmt; Donald Trump ist ohnehin ein Anhänger grandioser Superlative. Auch George W. Bush bemühte damals bei der Invasion im Irak 2003 – begründet mit haltlosen Behauptungen – den Vergleich mit 1945. Deshalb ist die Steigerung ins Historische immer auch ein Zeichen für den Mangel an konkreten Zielen. Nicht zufällig sagte Trump relativ schnell, dass der Krieg länger dauern könnte, und nannte vier Wochen. Nicht zufällig richtet sich das Weiße Haus, wie es heißt, auf 100 Tage ein. Und nicht zufällig arbeitet die Regierung an einem Programm, um die in die Höhe schießenden Benzinpreise einzudämmen. Braucht es "boots on the ground"? In diesen Tagen nehmen die Angriffe mit ballistischen Raketen auf die iranischen Städte noch zu. Israel und Amerika teilen das Land unter sich auf. Israel konzentriert sich auf den Westen und das Zentrum. Die israelischen Kampfflugzeuge nehmen die Route über Syrien . Die US-Maschinen starten von Stützpunkten in Jordanien oder von den beiden Flugzeugträgern im östlichen Mittelmeer . Die Generäle, die Trump vor großen Risiken warnten, argumentierten damit, dass Luftangriffe Kriege nicht gewinnen. Dafür braucht man "boots on the ground" – dass aber die USA Bodentruppen entsenden, ist so gut wie ausgeschlossen. Was tun? Präsident Trump soll in den vergangenen Tagen mit Kurdenführern in der Region telefoniert haben, um zu sondieren, unter welchen Bedingungen sie zu einer Bodenoffensive bereit wären. Angeblich hat die CIA schon vor Monaten damit begonnen, kurdische Gruppen mit modernen Waffen auszurüsten. Etliche Millionen Kurden leben im Iran, im Irak und in Syrien. Theoretisch könnten sie eine Bodenoffensive beginnen. Israels Luftwaffe bombardierte schon Militär-, Grenz- und Polizeiposten im Westen, um den Weg zu bahnen. Fragt sich nur, ob sich kurdische Truppen darauf einlassen und was sie sich davon versprechen dürften. Die Reihenfolge ist falsch Die Erfahrungen der Kurden mit der Weltmacht USA sind allenfalls gemischt. Sie halfen beim Sturz Saddam Husseins und standen beim Kampf gegen die Terrormiliz des "Islamischen Staates" bei. Sie genießen im Norden Iraks schwer erkämpfte Autonomie. Was können ihnen Benjamin Netanjahu und Donald Trump außerdem bieten, damit sie sich, untereinander zerstritten, zu einer schlagkräftigen Bodentruppe vereinen, um den beiden Kriegsherren den Sieg zu schenken? Eigentlich ist natürlich die Reihenfolge falsch. Dass allenfalls eine Bodenoffensive zum Erreichen der Kriegsziele führen kann, konnte man im Weißen Haus auch vor dem 28. Februar wissen. Also wäre es sinnvoll gewesen, schon vor Kriegsbeginn vorzusorgen, anstatt danach. Gut möglich, dass der Mangel an Weitsicht und pragmatischer Vorbereitung zum Verhängnis wird. Die Aussicht, Ali Chamenei und andere Chargen der Theokratie bei einer Zusammenkunft töten zu können, war für Netanjahu und Trump zu verlockend, um Bedenkenträgern Gehör zu schenken. So bleibt es bei gewaltigen Luftangriffen auf iranische Städte und iranischen Gegenangriffen mit Drohnen. Der Krieg entwickelt sich folgerichtig und dauert wohl länger, als es sich Trump vorstellt. Das Regime in Teheran denkt nicht ans Aufgeben. Je länger der Krieg dauert, desto größer sind die Chancen, ihn zu überleben. Deshalb werden Donald Trump und seine Entourage noch öfter vor silbernen Särgen, eingehüllt in die amerikanische Fahne, salutieren.






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