Straße von Hormus: Dutzende deutsche Schiffe stecken fest
In der Straße von Hormus spitzt sich die Lage zu, Dutzende Schiffe stauen sich an der Meerenge. Auch deutsche Reeder sind betroffen – und fordern Hilfe. Der Krieg im Nahen Osten zieht auch deutsche Reedereien in Mitleidenschaft. Rund 30 deutsche Schiffe von zehn Reedereien würden derzeit im Kriegsgebiet am Persischen Golf feststecken, teilte der Verband Deutscher Reeder (VDR) auf Anfrage der "Wirtschaftswoche" mit. Ihr einziger Weg ins offene Meer führe durch die Straße von Hormus, doch die wichtige Meerenge ist zunehmend unpassierbar. Krieg in Nahost : Alle Entwicklungen im Überblick Straße von Hormus: Darauf hat sich der Iran jahrelang vorbereitet Dutzende Schiffe stauen sich derzeit zu beiden Seiten der Straße aus Furcht vor iranischen Angriffen. Allein am Mittwoch sind drei Frachtschiffe in der Straße von Hormus zu Zielen mutmaßlich iranischer Angriffe geworden. Zudem droht das Regime in Teheran damit, die Meerenge zu verminen. Das würde das Seegebiet für längere Zeit unpassierbar machen, da die Bergung von Seeminen äußert komplex ist – und unter Kriegsbedingungen kaum möglich. Straße von Hormus: Reeder fordern Schutzmaßnahmen US-Insider berichteten am Mittwoch, dass der Iran bereits Minen in der Straße von Hormus verlegt habe. Bestätigt ist die Meldung bislang nicht. Die US-Armee greift zurzeit gezielt iranische Boote an, die Seeminen verlegen könnten. Zugleich forderte US-Präsident Donald Trump Schiffe in der Region auf, die Meerenge trotz der iranischen Drohungen zu passieren. Die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch die Kriegshandlungen hat weltweit die Preise für Rohöl, Gas und in der Folge auch Benzin und Diesel steigen lassen. Immer mehr Länder öffnen ihre strategischen Ölreserven, um den Preisanstieg abzufedern, darunter auch Deutschland und die USA . Etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls wird durch die Straße von Hormus verschifft. Auch für die globale Versorgung mit Erdgas ist die Region wichtig. Der Verband Deutscher Reeder forderte in der "Wirtschaftswoche" international koordinierte Schutzmaßnahmen, an denen sich auch Deutschland beteiligen soll. "Handelsschiffe sind zivile Schiffe mit unbewaffneten Besatzungen und können sich gegen militärische Angriffe kaum schützen", sagte Carsten Duif vom VDR dem Magazin.
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