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Wie Ihr Geld nicht auf dem Konto versauert

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Eine ausgezahlte Lebensversicherung fühlt sich zunächst wie ein finanzieller Meilenstein an. Doch was folgt danach? Bleibt das Geld auf dem Konto oder sorgt es künftig Monat für Monat für zusätzlichen Spielraum? Welche Möglichkeit es gibt, aus einer Einmalzahlung ein regelmäßiges Einkommen zu machen, und worauf Sie achten sollten, erfahren Sie hier. Der Brief der Versicherung kommt, der Vertrag läuft aus und wenig später erscheint eine größere Summe auf Ihrem Konto. 40.000 Euro. 60.000 Euro. Vielleicht sogar deutlich mehr. Viele Menschen erleben diesen Moment als wichtigen finanziellen Schritt: Das jahrelange Sparen hat sich ausgezahlt. Doch mit der Freude kommen oft auch Fragen auf. Was tun mit dem Geld? Soll die Summe erst einmal auf dem Konto bleiben? Für spätere Anschaffungen? Als zusätzliche Sicherheit? Oder könnte sie künftig mehr leisten, als nur dort zu liegen? Fest steht: Sie sind mit dieser Situation nicht allein. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 99,1 Milliarden Euro aus Lebensversicherungen ausgezahlt.¹ Für viele Menschen beginnt mit dem Ende einer Lebensversicherung eine neue finanzielle Entscheidungsphase. Es geht nicht mehr um das Ansparen, sondern um die Frage, wie das vorhandene Kapital sinnvoll genutzt werden kann. Und genau hier setzt die Überlegung an: Soll das Geld Stück für Stück weniger werden oder regelmäßig etwas einbringen? Einmalbetrag oder regelmäßiges Einkommen – welche Möglichkeiten gibt es? Wer eine größere Summe aus einer Lebensversicherung erhält, steht plötzlich vor einer Entscheidung, die viele vorher kaum beschäftigen musste: Wie soll das Geld künftig eingesetzt werden? Manche lassen den Betrag zunächst auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen. Das schafft Flexibilität und ein Gefühl von Sicherheit. Allerdings erwirtschaftet das Kapital dort meist nur geringe Erträge oder verliert aufgrund der Inflation sogar an Wert. Andere nutzen einen Teil des Geldes für größere Anschaffungen oder Wünsche, die lange aufgeschoben wurden, etwa eine Reise, Renovierungen oder Unterstützung für Familie und Enkel. Auch das kann eine bewusste Entscheidung sein. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Kapital so anzulegen, dass es künftig Erträge erwirtschaftet. Dabei geht es weniger um die Höhe des Vermögens als um die Frage, welche Rolle es künftig spielen soll. Soll es langfristig wachsen? Oder kann es sinnvoll sein, daraus ein regelmäßiges Zusatzeinkommen zu erzeugen? Gerade im Ruhestand gewinnt diese Überlegung für viele Menschen an Bedeutung. Denn eine größere Einmalzahlung kann nicht nur als Reserve dienen, sondern auch dazu beitragen, Monat für Monat zusätzlichen finanziellen Spielraum zu schaffen. Wenn aus Kapital ein monatliches Extra wird Wie sich eine solche Überlegung im Alltag anfühlen kann, zeigt ein Beispiel. Uwe ist 67 Jahre alt und erhält nach Ablauf seiner Lebensversicherung eine Auszahlung von rund 60.000 Euro. Damit steht er vor der Frage, wie er dieses Kapital künftig nutzen möchte. Das Geld einfach auf dem Konto liegenzulassen, kommt für ihn nicht infrage. Gleichzeitig möchte er die Summe aber auch nicht vollständig auf einmal ausgeben. Stattdessen entscheidet er sich dafür, das Kapital so anzulegen, dass daraus regelmäßige Erträge entstehen können. Bei einer jährlichen Ausschüttungsrendite von sechs Prozent würde eine Anlage von 60.000 Euro rechnerisch rund 3.600 Euro pro Jahr einbringen. Das entspricht etwa 300 Euro im Monat.² Ein solcher monatlicher Betrag kann zusätzlichen finanziellen Spielraum schaffen, wie einen Restaurantbesuch, einen Kurztrip oder ein Geschenk für die Enkel. Sein Kapital bleibt dabei weiterhin investiert. Doch wie kann aus einer einmaligen Summe überhaupt ein regelmäßiger Einkommensstrom entstehen? Genau diese Frage lohnt sich ein genauerer Blick. Wie ein regelmäßiger Einkommensstrom entstehen kann Ein regelmäßiges Einkommen aus Kapital entsteht in der Regel nicht aus einer einzigen Quelle. Unternehmen zahlen beispielsweise Dividenden an ihre Aktionäre, Anleihen können Zinsen ausschütten. Solche Erträge fallen jedoch meist zu unterschiedlichen Zeitpunkten an und in unterschiedlicher Höhe. In Fonds werden verschiedene Anlagen gebündelt, etwa Aktien und Anleihen aus unterschiedlichen Regionen und Branchen. Dadurch können unterschiedliche Ertragsquellen zusammenkommen. Ziel kann es sein, diese Erträge so zu strukturieren, dass daraus regelmäßige Ausschüttungen entstehen. Eine mögliche Umsetzung dieses Ansatzes ist das Konzept Plan12 von Allianz Global Investors . Dabei handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds, die darauf abzielen, Erträge aus Zinsen und Dividenden zu bündeln. Monatliche Auszahlungen werden dabei angestrebt, können jedoch nicht garantiert werden. Für Anlegerinnen und Anleger kann das eine Möglichkeit sein, Kapital nicht nur anzulegen, sondern daraus einen laufenden finanziellen Spielraum zu entwickeln, etwa als Ergänzung zur Rente oder für persönliche Wünsche im Alltag. Was vor einer Entscheidung wichtig sein kann Wer eine größere Summe aus einer Lebensversicherung erhält, steht oft zum ersten Mal vor der Aufgabe, ein vorhandenes Kapital aktiv zu strukturieren. Dabei gibt es keine Lösung, die für alle gleichermaßen passt. Entscheidend sind vor allem die eigenen Ziele und die persönliche Lebenssituation. Eine wichtige Frage ist zum Beispiel, welche Rolle das Geld künftig spielen soll: Soll es vor allem als Reserve dienen, langfristig wachsen oder regelmäßig zusätzliche Einnahmen ermöglichen? Auch der gewünschte finanzielle Spielraum im Alltag kann eine Rolle spielen. Ebenso relevant ist, wie viel Risiko man bereit ist, einzugehen und welcher Anlagehorizont realistisch ist. Während manche Menschen ihr Kapital möglichst stabil erhalten möchten, können andere stärker auf laufende Erträge oder langfristiges Wachstum setzen. Ein Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater kann helfen, diese Fragen zu klären und verschiedene Möglichkeiten einzuordnen. So lässt sich besser einschätzen, welche Strategie zur eigenen Situation passt. ¹ Quelle Statista 2026 ² Indikative Beispiele. Kosten sind in diesen Beispielen nicht berücksichtigt. Die Ausschüttungshöhe lässt keine Rückschlüsse auf die Rendite des Fonds zu. Insbesondere wenn die Rendite des Fonds hinter den erfolgten Ausschüttungen zurückbleibt, kann der Auszahlungsbetrag bei Rückgabe geringer als der Ausgabepreis (exkl. Ausgabeaufschlag) ausfallen. Die Ausschüttung kann bei Bedarf um eine Substanzausschüttung ergänzt werden.






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