Brasilien verweigert Trump-Mitarbeiter die Einreise
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva verschärft den Konflikt mit Donald Trump. Er lässt einen seiner Mitarbeiter nicht einreisen. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat am Freitag in Rio de Janeiro erklärt, dem ehemaligen Trump-Redenschreiber Darren Beattie die Einreise nach Brasilien untersagt zu haben. Zuvor hatte Brasiliens Gesundheitsminister Alexandre Padilha von den USA kein Visum erhalten. Lula erklärte bei einem Besuch in einem Krankenhaus, Beattie solle daran gehindert werden, den inhaftierten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro zu besuchen. Er habe angeordnet, dem Trump-Vertrauten die Einreise komplett zu verbieten – solange das Visum seines Gesundheitsministers blockiert bleibe. Unterdessen wurde Bolsonaro am Freitagmorgen aus dem Gefängnis in ein Krankenhaus gebracht. Berichten zufolge leidet er an einer Lungenentzündung . Beattie, der derzeit einen Job im Außenministerium hat, sollte Berichten zufolge nach Brasilien reisen, um den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro zu besuchen. Bolsonaro verbüßt eine 27-jährige Haftstrafe, weil er nach der Wahl 2022 einen Putsch geplant haben soll, um Lulas Amtsantritt zu verhindern. Ein Richter am Obersten Gericht hatte Beattie zuvor bereits die Erlaubnis verweigert, Bolsonaro im Gefängnis zu besuchen. Beattie gilt seit Jahren als scharfer Kritiker der brasilianischen Justiz und der Regierung Lula. Vor der Präsidentschaftswahl 2022 hatte er den Urnengang als Entscheidung zwischen dem "Nationalismus, den wir alle unterstützen" und Lulas angeblich "zersetzender" Form des Kommunismus dargestellt. Beattie hatte während Trumps erster Amtszeit als Redenschreiber im Weißen Haus gearbeitet. Später verlor er den Posten, nachdem bekannt geworden war, dass er an einem Treffen von Rechtsextremisten teilgenommen hatte. Er hat offenbar auch Kontakte zur AfD , wie ein Foto eines Treffens mit den Parteimitgliedern Jan Wenzel Schmidt und Markus Frohnmaier zeigte, das auf der Plattform X geteilt wurde. Er wurde dann Unterstaatssekretär für Öffentliche Diplomatie und wechselte später ins Büro für kulturelle Angelegenheiten und Bildung im Außenministerium. Hintergrund: Streit um Visa Der aktuelle Schritt Brasiliens ist eine direkte Reaktion auf einen früheren Konflikt mit den USA. Im vergangenen Jahr verweigerten die Vereinigten Staaten Gesundheitsminister Padilha sowie seiner Ehefrau und seiner zehnjährigen Tochter ein Visum. Padilha bezeichnete die Entscheidung damals als "erstaunliche Absurdität" und als "diplomatischen Missbrauch". Zwischenzeitlich hatten sich die beiden Präsidenten zuletzt wieder angenähert: Nach einem Treffen bei der UN-Generalversammlung im September sprach Trump von einer "großartigen Chemie" zwischen ihnen. Lula plante, in den kommenden Wochen nach Washington zu reisen, um Trump zu treffen. Medienberichten zufolge wurde der Termin jedoch verschoben – unter anderem wegen der jüngsten militärischen Eskalation im Nahen Osten.
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