Die Vorstellung ist vertraut: Eine Wohnung kaufen, vermieten und Monat für Monat fließen Mieteinnahmen aufs Konto. Für viele gilt die Immobilie als solide Ergänzung zum Einkommen, besonders dann, wenn der Ruhestand näher rückt oder Rücklagen zusätzliche Stabilität geben sollen. Tatsächlich zeigt sich, wie verbreitet dieses Modell ist: Laut Umfragen besitzen rund 10 Millionen Menschen in Deutschland eine Immobilie, die sie vermieten.¹ Für viele ist sie damit nicht nur ein Sachwert, sondern auch eine potenzielle Quelle regelmäßiger Einnahmen. Eine Immobilie ist jedoch mehr als eine Kalkulation auf dem Papier. Sie muss verwaltet, gepflegt und gelegentlich saniert werden. Entwicklungen am Standort, neue gesetzliche Vorgaben oder unerwartete Reparaturen wirken sich direkt aus. Mit dem Eigentum geht daher auch Verantwortung einher. Zwischen Einnahmen und Verantwortung Mit einer vermieteten Wohnung bindet man Kapital in einem einzelnen Objekt. Gleichzeitig ist man in vielen Entscheidungen weniger flexibel, als es auf den ersten Blick scheint. Typische Herausforderungen einer vermieteten Immobilie: Kapital ist in einem einzelnen Objekt gebunden Ein Verkauf ist in der Regel nur vollständig möglich Die Entwicklung hängt stark vom Standort und Marktumfeld ab Mietverhältnisse und Instandhaltung erfordern laufenden Aufwand Die Rolle als Vermieter bringt damit nicht nur Einnahmen, sondern auch kontinuierliche Verantwortung im Alltag mit sich. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach regelmäßigen Erträgen bestehen. Doch wie lässt sich dieses Ziel erreichen, ohne selbst Vermieter zu sein? Eine Entscheidung in der Lebensmitte Wie sich diese Überlegung konkret auswirken kann, zeigt das Beispiel von Sabine (55). Sie besitzt eine Eigentumswohnung und entscheidet sich, sie zu verkaufen. Das gebundene Kapital von 100.000 Euro möchte sie neu anlegen – mit dem Wunsch nach laufenden Ausschüttungen, aber ohne künftig Reparaturen zu organisieren oder sich mit Mietfragen zu beschäftigen. Bei einer jährlichen Ausschüttungsrendite von sechs Prozent würde das Sabine rechnerisch rund 6.000 Euro im Jahr bedeuten, also etwa 500 Euro im Monat.² Damit verlagert sich für Sabine der Fokus: weg von der einzelnen Immobilie und hin zu der Frage, wie sich mit Kapital regelmäßig Einnahmen erzielen lassen – bei gleichzeitig geringerer operativer Verantwortung im Alltag. Die Idee hinter dem Immobilienersatz Der Begriff klingt technischer, als er ist. Gemeint ist die Überlegung, ob sich regelmäßige Erträge auch ohne direktes Eigentum an einer Immobilie erzielen lassen – etwa über eine breiter gestreute Kapitalanlage. Während eine vermietete Wohnung an einen Standort gebunden ist, können Kapitalanlagen ihr Risiko und ihre Ertragsquellen breiter streuen. In Fonds wird Kapital beispielsweise auf unterschiedliche Anlageklassen, Regionen und Branchen verteilt. Statt eines einzelnen Objekts entsteht ein Portfolio, und Anlageentscheidungen werden von einem professionellen Management getroffen. Solche Ansätze zielen darauf ab, verschiedene Ertragsquellen miteinander zu kombinieren – etwa Zinsen und Dividenden – und daraus möglichst regelmäßige Ausschüttungen abzuleiten. Eine mögliche Umsetzung dieses Prinzips sind Einkommensfonds. Auch Konzepte wie Plan12 von Allianz Global Investors verfolgen diesen Ansatz: Dabei handelt es sich um eine Auswahl aktiv gemanagter Fonds, die darauf abzielen, Erträge aus unterschiedlichen Quellen zu bündeln und regelmäßige Ausschüttungen zu ermöglichen. Im Fokus steht dabei die Idee eines planbaren Kapitaleinkommens. Monatliche Auszahlungen werden angestrebt, können jedoch nicht garantiert werden. Um eine gewisse Regelmäßigkeit zu unterstützen, können laufende Erträge bei Bedarf ergänzt werden, etwa durch Substanzausschüttungen. Für Anlegerinnen und Anleger kann das eine Möglichkeit sein, Kapital nicht nur zu investieren, sondern daraus einen laufenden finanziellen Spielraum zu entwickeln, ohne die Bindung an ein einzelnes Objekt. Was am Ende zählt Die Vorstellung, regelmäßige Einnahmen zu erzielen, ist für viele eng mit einer Immobilie verbunden. Doch sie ist nicht der einzige Weg. Wer Kapital zur Verfügung hat, kann heute zwischen unterschiedlichen Ansätzen wählen – mit jeweils eigenen Chancen, Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Die Entscheidung ist daher weniger eine Frage des "richtig oder falsch", sondern eine der persönlichen Prioritäten. Möchte ich mich aktiv kümmern – oder bewusst entlasten? Soll mein Kapital gebunden sein – oder flexibel bleiben? Und wie wichtig ist mir ein regelmäßiger finanzieller Spielraum im Alltag? Am Ende geht es nicht nur darum, Einnahmen zu erzielen. Sondern darum, eine Lösung zu finden, die zum eigenen Leben passt und sich langfristig stimmig anfühlt. Mehr zum Thema Finanzielle Freiheit: Warum Vermögen allein nicht reicht Einmal ausgezahlt – monatlich profitieren? : Wie Ihr Geld nicht auf dem Konto versauert Erbe? Was nun?: Wie aus einem plötzlichen Geldsegen regelmäßige Einnahmen werden können Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit der Allianz Global Investors GmbH, Bockenheimer Landstraße 42–44, 60323 Frankfurt am Main, erstellt. ¹ Quelle: Statista 2026 ² Indikative Beispiele. Kosten sind in diesen Beispielen nicht berücksichtigt. Die Ausschüttungshöhe lässt keine Rückschlüsse auf die Rendite des Fonds zu. Insbesondere wenn die Rendite des Fonds hinter den erfolgten Ausschüttungen zurückbleibt, kann der Auszahlungsbetrag bei Rückgabe geringer als der Ausgabepreis (exkl. Ausgabeaufschlag) ausfallen. Die Ausschüttung kann bei Bedarf um eine Substanzausschüttung ergänzt werden. Investieren birgt Risiken. Der Wert einer Anlage und Erträge daraus können sinken oder steigen. Investoren erhalten den investierten Betrag gegebenenfalls nicht in voller Höhe zurück. Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere können für Investoren verschiedene Risiken beinhalten, einschließlich – jedoch nicht ausschließlich – Kreditwürdigkeits-, Zins-, Liquiditätsrisiko und Risiko eingeschränkter Flexibilität. Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds und der Marktbedingungen können diese Risiken beeinflussen, was sich negativ auf den Wert der Investitionen auswirken kann. In Zeiten steigender Nominalzinsen werden die Werte der festverzinslichen Wertpapiere (auch Positionen in Bezug auf kurzfristige festverzinsliche Instrumente) im Allgemeinen voraussichtlich zurückgehen. Umgekehrt werden in Zeiten sinkender Zinsen die Werte der festverzinslichen Wertpapiere im Allgemeinen voraussichtlich steigen. Liquiditätsrisiken können möglicherweise dazu führen, dass Kontoauszahlungen oder –rückzahlungen nur mit Verzögerung oder gar nicht möglich sind. Die Volatilität der Preise für Fondsanteilwerte kann erhöht oder sogar stark erhöht sein. Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen. Wenn die Währung, in der die frühere Wertentwicklung dargestellt wird, von der Heimatwährung des Anlegers abweicht, sollte der Anleger beachten, dass die dargestellte Wertentwicklung aufgrund von Wechselkursschwankungen höher oder niedriger sein kann, wenn sie in die lokale Währung des Anlegers umgerechnet wird. Dies ist nur zur Information bestimmt und daher nicht als Angebot oder Aufforderung zur Abgabe eines Angebots, zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder Veräußerung von Wertpapieren zu verstehen. Die hierin beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. 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Bestehende oder zukünftige Angebots- oder Vertragsbedingungen genießen Vorrang. Tagesaktuelle Fondspreise, Verkaufsprospekte, Gründungsunterlagen, aktuelle Halbjahres- und Jahresberichte und das Basisinformationsblatt in deutscher Sprache sind kostenlos beim Herausgeber postalisch oder als Download unter der Adresse regulatory.allianzgi.com erhältlich. Bitte lesen Sie diese alleinverbindlichen Unterlagen sorgfältig vor einer Anlageentscheidung. Dies ist eine Marketingmitteilung herausgegeben von Allianz Global Investors GmbH, www.allianzgi.de, eine Kapitalverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, gegründet in Deutschland; Sitz: Bockenheimer Landstr. 42-44, 60323 Frankfurt/M., Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt/M., HRB 9340; zugelassen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de). 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