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Schufa-Score: Diese Irrtümer schaden der Kreditwürdigkeit

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Klare Kriterien statt geheimer Formel: Die Schufa verspricht mehr Durchblick. Doch eine Umfrage zeigt, wie wenig die Deutschen wirklich über ihre Kreditwürdigkeit wissen. Die Schufa hat am Dienstag ihren neuen Score eingeführt. Statt einer schwer nachvollziehbaren Berechnung gelten nun zwölf Kriterien, die jeder einsehen kann und die direkt die eigene Kreditwürdigkeit beeinflussen. Kaum war die Reform bekannt, folgten die ersten Reaktionen: In sozialen Netzwerken – besonders auf TikTok – berichteten viele Nutzer von Überraschungen. Der Andrang auf die Bonify-App, mit der Nutzer den neuen Schufa-Score einsehen können, war so groß, dass einige zeitweise nicht auf ihre Daten zugreifen konnten. Vor allem junge Menschen riefen ihren Score erstmals ab – und stellten fest, dass sie schlechter eingestuft wurden als zuvor. Einige berichten von Abstufungen von "hervorragend" auf "gut" oder sogar "akzeptabel". Dabei ist vielen klar: Der Schufa-Score entscheidet darüber, ob Sie einen Kredit, einen Handyvertrag oder einen Stromtarif bekommen. Doch warum ihr Score so ausfällt, wissen die wenigsten. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Nur jeder Zehnte versteht das System, jeder Zweite hat seinen Score noch nie abgerufen. Bringt der neue Score also wirklich mehr Klarheit oder nur neue Verwirrung? Viele schauen weg: Deutsche ignorieren ihre eigene Bonität Die Schufa will nach eigenen Angaben mehr Transparenz schaffen. Doch die Realität sieht anders aus: 56 Prozent der Deutschen haben ihren Score noch nie abgerufen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox . Wer sich selbst kümmert, bleibt die Ausnahme. Nur jeder Vierte hat sich in den vergangenen drei Jahren überhaupt mit seiner Bonität beschäftigt. Gleichzeitig weiß kaum jemand, wie der Score zustande kommt: Lediglich rund zehn Prozent haben laut Verivox eine halbwegs zutreffende Vorstellung davon. Das Ergebnis: Ein System, das viele betrifft – aber kaum jemand versteht. Warum die Schufa den Score komplett umbaut Mit dem neuen Modell reagiert die Schufa auf einen klaren Trend: Verbraucher wollen wissen, welche Daten über sie gespeichert sind – und wie daraus Bewertungen entstehen. Der neue Score soll genau das leisten. Nach Angaben des Unternehmens sollen Verbraucher künftig nachvollziehen können, welche Kriterien einfließen und wie stark sie gewichtet sind – auch ohne statistisches Fachwissen. Zugleich passt die Schufa das System an verändertes Konsumverhalten an. Statt weniger großer Kredite nutzen viele Menschen heute mehrere kleinere Finanzierungen oder Ratenkäufe . Auch das soll sich im Score widerspiegeln. Immer strengere Regeln für Kredite: Warum Banken so viele Anträge ablehnen Inkasso-Chef gibt Tipps: Mahnschreiben im Briefkasten? So bleiben Sie gelassen Neu ist außerdem: Erstmals sehen Verbraucher denselben Score wie Banken und Unternehmen. Die Schufa will damit nach eigenen Angaben eine Kommunikation "auf Augenhöhe" ermöglichen. Neue Logik, neue Einstufung: Was sich konkret ändert Die Umstellung bleibt nicht ohne Folgen. Laut Angaben der Schufa bleibt der Score bei 83 Prozent der Menschen in derselben Klasse. Neun Prozent verbessern sich, acht Prozent werden schlechter eingestuft. Dabei gilt: Die meisten Verschlechterungen fallen gering aus. In der Regel rutschen Betroffene nur eine Klasse nach unten – oft sogar in die zweitbeste Kategorie "gut". Die neuen Scoreklassen sind: Hervorragend: 999 bis 776 Punkte Gut: 709 bis 775 Punkte Akzeptabel: 642 bis 708 Punkte Ausreichend: 100 bis 641 Punkte Ungenügend: Kein Score wegen offener Zahlungsstörungen Ein wichtiger Unterschied: Der neue Score basiert auf Punkten statt auf Prozentwerten. Diese Systeme lassen sich nicht direkt vergleichen. 98,5 Prozent entsprechen also nicht automatisch 985 Punkten, teilt die Schufa mit. Die Auskunftei will damit die Berechnung vereinfachen und verständlicher machen. Große Wissenslücken: Was Ihre Bonität wirklich beeinflusst Wie wenig die Deutschen über ihre Bonität wissen, zeigt die Umfrage von Verivox deutlich. Die Teilnehmer sollten zehn Aussagen zum Schufa-Score bewerten, unter anderem Fragen danach, ob ein laufender Immobilienkredit den Schufa-Score verbessert oder ob ein Umzug den Score verschlechtert? Das Ergebnis: Nur drei von insgesamt 1.002 befragten Personen lagen komplett richtig. Lediglich zehn Prozent beantworteten mindestens sieben Fragen korrekt. Im Schnitt machten die Teilnehmer 5,6 Fehler – also mehr als jede zweite Aussage wurde falsch eingeschätzt. Viele Annahmen über die Schufa halten sich hartnäckig – sind aber schlicht falsch. Was Ihren Schufa-Score tatsächlich verbessert – und was nicht Die Umfrage zeigt, wo die größten Irrtümer liegen: Ein Immobilienkredit wirkt sich positiv auf den Score aus – das wussten 76 Prozent nicht. Hintergrund: Banken prüfen bei solchen Krediten besonders streng. Wer ihn bekommt, gilt als zuverlässig. Ein Umzug kann den Score verschlechtern. 74 Prozent war das nicht bewusst. Die Schufa verweist hier auf statistisch höhere Ausfallrisiken nach Wohnortwechseln. Mehrere Girokonten können sich negativ auswirken. 71 Prozent unterschätzten das. Der Grund: Jedes Konto bietet meist einen Dispokredit – mehrere Konten erhöhen damit das Risiko von Schulden. Besonders verbreitet ist ein Irrtum: 70 Prozent glauben, ein hohes Einkommen verbessere den Score. Das stimmt nicht. Die Schufa kennt weder Ihr Gehalt noch Ihr Sparvermögen – diese Daten fließen nicht ein. Was dagegen helfen kann: Eine Kreditkarte, die Sie über längere Zeit zuverlässig nutzen. Nach Angaben der Schufa wirken sich stabile, langfristige Vertragsbeziehungen positiv aus. Wichtig ist auch das Timing: Wenn Sie mehrere Finanzprodukte abschließen, sollten Sie das gebündelt tun. Anfragen innerhalb von 28 Tagen zählt die Schufa nur einmal. Fazit: Mehr Transparenz – aber nur, wenn Sie sie nutzen Der neue Schufa-Score kann tatsächlich für mehr Klarheit sorgen. Denn erstmals sehen Sie, welche Faktoren Ihre Bonität beeinflussen – und können gezielt gegensteuern. Doch Transparenz allein reicht nicht. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen ihren Score auch aktiv abrufen und verstehen. Genau daran haperte es bislang. Für Verivox-Chef Oliver Maier ist der Schritt dennoch überfällig. Die Möglichkeit, den eigenen Score jederzeit online in der neuen Schufa-App, in den Schufa-Abo-Produkten (meineSCHUFA.de) und in der Bonify-App einzusehen, sei "eine längst fällige Verbesserung". Bislang sei die Bewertung "für die Mehrheit der Menschen völlig im Dunkeln" geblieben.






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