Tierische Kommunikation: Verstehen Sie Ihre Katze? Achten Sie auf diese Zeichen
Wie erkennt man, ob es einer Katze gut geht? Und wie bringen Katzen ihre Gefühle zum Ausdruck? Die Tiere kommunizieren mit Körpersprache und Geräuschen.
Katzen zu verstehen, kann man lernen – jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Besonders die Körpersprache sagt viel darüber aus, ob sich das Tier wohl fühlt oder ob es Angst und sogar Schmerzen hat.
Unsere Haustiere haben ein komplexes Repertoire aus Gesten, Geräuschen und sogar Duftstoffen auf Lager, um sich verständlich zu machen. Mit ihren Artgenossen pflegen sie eine geräuscharme Kommunikation, sieht man einmal von lauten Drohkonzerten ab, die zuweilen bei Revierstreitigkeiten zu hören sind.
Informationen tauschen sie untereinander über ihre Körperhaltung und Gerüche aus, sogenannte Pheromone. Muttertiere verständigen sich mit Miauen mit ihrem Nachwuchs. Auch Kätzchen maunzen, wenn sie sich bemerkbar machen wollen.
Katzen kommunizieren auf verschiedenen Ebenen
Das Miauen setzen unsere Haustiere auch in der Kommunikation mit Menschen ein. Sie haben im Laufe der Jahrtausende die Erfahrung gemacht, dass sie diese Laute so variieren können, dass sie die gewünschte Reaktion von Menschen bekommen. Und dann gibt es Futter, oder die Tür wird geöffnet.
In der Fotostrecke zeigen wir, wie sich Katzen verständlich machen und wie sie untereinander und mit ihren Besitzern „sprechen“.
Für Katzenhalter ist es wichtig, bei der Körperhaltung ihrer Haustiere genau hinzusehen, denn diese sind Meister darin, Schmerz zu verstecken. Mit ein bisschen Übung kann man durchaus lesen, ob sich die Katze wohlfühlt oder ob etwas nicht stimmt.
Quellen: SWR, „Ein Herz für Tiere“, „Catit-Magazin“, „Fressnapf-Magazin“
