Alarm beim Christopher Street Day in Berlin: Ein Fahrzeug fährt am Tiergarten in die Menschenmenge. Ein Mensch kommt ums Leben, es gibt zahlreiche Verletzte. In Berlin ist der CSD abgebrochen worden. Es hat ein Todesopfer gegeben. Wie die Polizei meldet, soll ein Auto gegen 22 Uhr in die Menschenmenge am Tiergarten gefahren sein. Ein weißer Transporter soll gesehen worden sein, schreibt die "Bild"-Zeitung. Laut Polizei habe es Verletzte gegeben, die zum Teil vor Ort behandelt werden. Ein Feuerwehrsprecher sagte t-online, dass es mindestens 15 teils schwer verletzte Menschen gibt. Die Berliner Feuerwehr und andere Rettungskräfte seien mit einem Großaufgebot vor Ort. "Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen", teilte die Polizei Berlin mit. Details zu mutmaßlichen Tätern wurden bislang nicht genannt. Polizisten leuchteten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der Südseite des Tiergartentunnels aus, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auf dem großen Bildschirm am Brandenburger Tor erschien das Wort "Evakuierung". Auf Instagram teilten die Veranstalter mit, dass die Feierenden das Gelände "ruhig und geordnet" verlassen sollen. "Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof", heißt es. Auch die Polizei bat darum, den Bereich zu meiden und ihn weiträumig zu umfahren. Der LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg meldet sich auf Instagram zu Wort: "Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Angehörigen und allen, die die Ereignisse beim CSD Berlin miterleben mussten. Wir sind erschüttert über das Geschehen. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Bis gesicherte Informationen vorliegen, bitten wir darum, keine Spekulationen zu verbreiten."