Bilanz der DLRG: 18 Badetote in Hessen - Zahl sinkt leicht
Flüsse und Seen fordern die meisten Opfer. Bei den Toten handelt es sich überwiegend um Männer.
Die Zahl der Badetoten in Hessen seit Jahresbeginn ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. In den Gewässern des Bundeslandes ertranken in diesem Jahr bislang 18 Menschen. Diese Zahl veröffentlichte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in ihrer Sommerbilanz. Das ist ein Todesfall weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bundesweit liegt die Zahl der Badetoten zum Stichtag 15. September bei 320.
Die meisten Toten gab es im Juni, als es sechs Opfer zu beklagen gab. Im August wurden vier Todesfälle gezählt. 9 Opfer ertranken in Flüssen und 5 in Seen. Bei 16 Toten handelt es sich um Männer, bei 2 um Frauen.
Nach eigenen Angaben wachen bundesweit mehr als 50.000 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Die Zahlen in der Nachwuchsausbildung steigen. „Jede zusätzliche Rettungsschwimmerin und jeder zusätzliche Rettungsschwimmer macht Deutschlands Gewässer ein Stück sicherer“, sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt.
