Nachdem die U18-Mädchen am Donnerstag das wichtige Platzierungsspiel gegen Litauen mit 73:72 gewinnen konnten und damit auch im kommenden Jahr erstklassig bleiben, ging es am Abend gegen Belgien. Im Spiel um die Plätze 9-12 musste sich das Team von Head Coach Janet Fowler-Michel mit 57:61 geschlagen geben. Morgen trifft die U18 zum Turnierabschluss um 14:30 Uhr im Spiel um Platz elf auf Israel.
Müßiger Auftakt
Mit einem 3:0-Start kamen die U18-Mädchen gut ins Spiel. Belgien antwortete indes mit einem 8:0-Lauf und drehte den Spielstand noch in der Anfangsphase. Deutschland präsentierte sich zunächst wacklig aus dem Feld, ehe Joanna Scheus Floater das Ziel fand (5:8, 4.). Die Belgierinnen blieben allerdings am Drücker und bauten die Führung mit dem zweiten Dreier aus der Ecke aus (5:13). Deutschland weiter ohne Wurfglück, aber mit viel Einsatz beim Offensivebound, welchen Marianna Byvatov mit Punkten belohnte. Maria Perners Dreier wenig später brachte Deutschland wieder mitten ins Geschehen (10:13, 8.). Die Schlussphase des ersten Viertels war geprägt von Fouls und Hektik auf beiden Seiten. Kurz vor dem Viertelende nutzte Helena Englisch zwei Freiwürfe, um den belgischen Vorsprung auf lediglich zwei Punkte zu verkleinern (12:15).
DBB-Damen kommen ins Rollen
Vier schnelle Punkte von Annika Soltau brachten die erste deutsche Führung seit dem 3:0-Start (16:15). Hinzu stand die Defensive der DBB-Damen wie eine Mauer und sorgte für eine fünfminütige Punktedürre der Belgierinnen. Indes baute Nafi Harz nach tollem Outletpass von Mailien Rolf die Führung aus (19:16, 4.). Belgien blieb aber berharrlich und holte sich von der Freiwurflinie Selbstvertrauen. Nach einem 5:0-Lauf Belgiens, drehte Lara Langermann per Dreier den Spielstand abermals zu gunsten der U18 (22:21). In den Schlussminuten hatten die DBB-Damen ihre bis dato beste Phase. Soltaus And-One und Langermanns zweiter Dreier sorgten für eine Vier-Punkte-Führung. Kurz vor der Pause gelang Scheu sogar noch das 32:28.

