Fotografie: Altes Tacheles soll als Museum in Berlin Brücken bauen
Im früheren Berliner Kulturzentrum Tacheles soll das neue Fotografie-Museum Fotografiska aus Sicht des nach Gründungsdirektors Yousef Hammoudah Brücken zwischen Kultur und Gesellschaft schlagen. "In diesen herausfordernden Zeiten, in denen viele von uns nach Orientierung suchen, möchten wir ganz besonders ein Ort sein, der das Leben zelebriert und zugleich den Wandel inspiriert", sagte Hammoudah am Donnerstag in Berlin.
Im früheren Berliner Kulturzentrum Tacheles soll das neue Fotografie-Museum Fotografiska aus Sicht des nach Gründungsdirektors Yousef Hammoudah Brücken zwischen Kultur und Gesellschaft schlagen. "In diesen herausfordernden Zeiten, in denen viele von uns nach Orientierung suchen, möchten wir ganz besonders ein Ort sein, der das Leben zelebriert und zugleich den Wandel inspiriert", sagte Hammoudah am Donnerstag in Berlin.
Das Berliner Fotografiska soll am 14. September mit drei Ausstellungen eröffnet werden. Zum Museum gehören auch eine Bar und ein Restaurant. Chairman ist Yoram Roth, der das Fotografiska auch nach New York gebracht hat und in Berlin das historische Clärchens Ballhaus betreibt. Berlin ist nach Stockholm, New York und Tallinn der vierte Standort des in Schweden gegründeten Museums. Ein weiteres Haus ist in Shanghai in Planung.
"Wie Fotografie und visuelle Kunst alle Formen kulturellen Ausdrucks miteinander verbindet, schaffen wir mit Fotografiska in Berlin eine Plattform, auf dem die verschiedensten Facetten kultureller Identität zusammenkommen und in den Austausch gelangen können", sagte Hammoudah.
Hammoudah kündigte an, sich mit den Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten noch immer in dem historischen Gebäude zu sehen sind, zusammensetzen zu wollen. Die Werke sollten namentlich gekennzeichnet werden und die Künstlerinnen und Künstlern jeweils Zugang zu ihren Arbeiten haben.
Nach dem Mauerfall hatten Künstlerinnen und Künstler die Gebäuderuine besetzt. Das Tacheles war 2012 geräumt worden. Das Grundstück war eine der letzten großen Brachen im Bezirk Mitte. Inzwischen ist das denkmalgeschützte Haus am Oranienburger Tor saniert. Auf dem Areal sind auch mehrere Neubauten mit Büroflächen, Eigentumswohnungen und Läden entstanden.
Fotografiska

